Selenskyj: Sollten mit europäischen Partnern beraten

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Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für ein neues Treffen mit den Europäern nach dem Gespräch einer ukrainischen Delegation und der US-Seite in Miami ausgesprochen. Es gebe Einigkeit darüber, dass die Ukraine nach der Arbeit ihres diplomatischen Teams in den USA mit ihren europäischen Partnern im grösseren Kreis beraten sollte, schrieb er nach einem Gespräch mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre in sozialen Medien.

ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine nimmt an einer Pressekonferenz im Kanzleramt teil. Foto: Michael Kappeler/dpa (Archivbild)
ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine nimmt an einer Pressekonferenz im Kanzleramt teil. Foto: Michael Kappeler/dpa (Archivbild) - Keystone/dpa/Michael Kappeler

Die ukrainische Delegation in Florida habe mit der US-Seite zusammengearbeitet, man komme zügig voran. Selenskyj schrieb von konstruktiven Verhandlungen, nannte aber keine Details. Norwegen dankte er für die Unterstützung seines Landes.

Nach Gesprächen der US-Amerikaner, Europäer und Ukrainer in Berlin am vergangenen Sonntag und Montag gingen in Florida die Verhandlungen über eine Friedenslösung an diesem Wochenende in die nächste Runde. Die amerikanischen Unterhändler wollten Vertretern Russlands die Ergebnisse aus Berlin rückkoppeln. In einer ersten Erklärung sprach Moskaus Unterhändler Kirill Dmitrijew von konstruktiven Diskussionen. Auch ukrainische und europäische Vertreter waren in Florida erwartet worden.

Vieles hänge davon ab, ob Russland die Notwendigkeit spüre, den Krieg wirklich zu beenden, schrieb Selenskyj. Tatsächlich sende es nur negative Signale. Der Ukrainer warf Moskau Angriffe an der Front, Kriegsverbrechen in Grenzregionen und Schläge gegen die Infrastruktur der Ukraine vor.

Russland überzieht die Ukraine seit fast vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Allein in der vergangenen Woche setzten die russischen Streitkräfte die Ukraine laut Selenskyj ungefähr 1.300 Kampfdrohnen, fast 1.200 Gleitbomben und neun Raketen und Marschflugkörper ein.

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Kommentare

User #4460 (nicht angemeldet)

Quak-quak-quak.. Nur noch das kann er.. Seine Zeit ist gekommen. Ab in die Bratpfanne. Es gibt Froschschenkel! 😁

User #2681 (nicht angemeldet)

Es ist halt sein Dilemma! Kriegt er von seinen Verplünderten noch Kohle und Waffen? Falls ja, wann, wieviele von wem und welche? Oder gerlingt es ihm doch noch Europa voll und ganu in seinen Krieg hineinzuziehen und einen 3. WK zu starten. Wenn er könnte, dann würde er das 100%! Falls nicht, ist eh Game Over!

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