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    Brunner zu Ceuta: EU bereit, Spanien zu unterstützen

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die EU hat angesichts des Andrangs von Migranten in der Exklave Ceuta Spanien Unterstützung angeboten. Migrationskommissar Magnus Brunner habe «die Bereitschaft der EU zum Ausdruck gebracht, Spanien – unter anderem über Frontex – verstärkt zu unterstützen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen», teilte er auf der Plattform X mit.

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    Die EU bietet Spanien wegen des Migrantenansturms auf Ceuta Unterstützung an. - keystone

    Man stehe zudem in Kontakt mit den marokkanischen Behörden, «um sicherzustellen, dass alle notwendigen Anstrengungen unternommen werden, um diese gefährlichen Reisen zu verhindern», schrieb Brunner weiter.

    Hintergrund ist die Ankunft von mehr als 1.500 Migranten innerhalb weniger Tage in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta. Die Menschen gelangten nach Behördenangaben überwiegend schwimmend in das Gebiet, das knapp 85.000 Einwohner hat. Unter den Ankömmlingen sind nach Angaben des staatlichen TV-Senders RTVE viele Minderjährige und Kinder. Die Aufnahmeeinrichtungen sind nach Darstellung von Regionalpräsident Juan Jesús Vivas völlig überlastet, Hunderte Migranten müssten auf den Strassen übernachten.

    Kommissar Brunner schrieb weiter, der Schutz der EU-Aussengrenzen sei «ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen zur Bekämpfung der illegalen Migration». Mit den zuständigen Behörden stehe die EU wegen der Lage in Ceuta in Kontakt.

    Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni schrieb auf der Plattform X, Italien werde «nicht tatenlos zusehen». Man wolle die zuständigen Gremien einberufen und in der Folge möglicherweise auch mit aussergewöhnlichen Massnahmen eingreifen, «um die Grenzen und die Sicherheit der Bürger zu verteidigen, etwa durch die Aussetzung des Schengen-Raums mit Spanien.» Damit dürften Grenzkontrollen gemeint sein. Details nannte Meloni nicht. Italien und Spanien haben keine gemeinsame Grenze.

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