EU-Behörde deckt illegalen Handel mit THC-Fruchtgummis auf
Bei Ermittlungen zu Fruchtgummis mit einem Cannabis-Wirkstoff in gefälschten Verpackungen haben Behörden Tausende Packungen beschlagnahmt und vernichtet.

Ausserdem seien mehrere Onlinehändler identifiziert worden, die diese Art von Produkten verkauften, teilte das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung mit (Olaf; französisches Akronym für Office européen de lutte anti-fraud).
Der französische Zoll habe zwei Lieferungen von insgesamt 3.560 Packungen aus den USA mit dem Ziel Niederlande gemeldet, hiess es. Ein grosser Teil der beschlagnahmten Packungen ahmte demnach das Erscheinungsbild einer bekannten Marke nach.
Die Süssigkeiten enthielten nach Angaben von Olaf Tetrahydrocannabinol (THC), den Hauptbestandteil von Cannabis mit berauschender Wirkung. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten durch die vertraute Verpackung fälschlicherweise davon ausgehen, ein gewöhnliches und sicheres Süsswarenprodukt zu kaufen, warnte Olaf. Sie erhielten keine Informationen darüber, welche weiteren Inhaltsstoffe verwendet oder unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt worden seien.
«Fälschungen dieser Art täuschen nicht nur die Verbraucher und schaden seriösen Unternehmen, sondern können auch die Gesundheit und Sicherheit gefährden – insbesondere die von Kindern», sagte Olaf-Direktor Petr Klement der Mitteilung zufolge.
Darüber hinaus stiess Olaf in Frankreich auf mehrere Internetseiten und stationäre Geschäfte, die illegale psychoaktive oder betäubungsmittelhaltige Produkte anboten. Die Informationen wurden an die französischen Behörden weitergegeben, die über mögliche weitere Schritte entscheiden sollen.














