Die rechtspopulistische AfD ist bei der Bundestagswahl in Deutschland in zwei ostdeutschen Bundesländern stärkste Partei geworden.
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Das Logo der Alternative für Deutschland (AfD). - dpa

Die rechtspopulistische AfD ist bei der Bundestagswahl in Deutschland in zwei ostdeutschen Bundesländern stärkste Partei geworden. In Sachsen holte sie nach Auszählung aller Stimmbezirke 24,6 Prozent der Zweitstimmen.

Dort hatte sie schon 2017 knapp die Nase vorne gehabt.

In Thüringen wurde sie erstmals stärkste Partei. Nach Abschluss der Auszählung lag die Alternative für Deutschland, die in Thüringen wegen rechtsextremistischer Tendenzen vom Verfassungsschutz beobachtet wird, bei 24,0 Prozent der Stimmen.

Auf Bundesebene holte die AfD 10,3 Prozent, ein Rückgang um 2,3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017. Vor vier Jahren war die Partei erstmals in den Bundestag eingezogen.

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