WEF in Davos: Ignazio Cassis sieht Welt in «neuer Ära»
Ignazio Cassis betont am WEF in Davos eine veränderte Weltlage. Eine «neue Ära» erfordert Reformen bei UNO und WTO.

Ignazio Cassis sieht am WEF 2026 die Welt in einer «neuen Ära». Der Aussenminister fordert Anpassungen im Multilateralismus, wie «Cash» berichtet.
Ignazio Cassis sprach am Rande des WEF in Davos von einer «total anderen Welt», berichtet die «Handelszeitung». Die Übergangsphase sei vorbei, sagte er bei einem Medienanlass, wie die Zeitung weiter schreibt.
Die Konturen der neuen Weltordnung bleiben unklar. Cassis betonte, in bilateralen Gesprächen eine neue Lesart der Ereignisse zu spüren.
Cassis sprach am WEF über neue Weltordnung
Das Teilnehmerfeld in Davos sei unglaublich vielfältig. Der Austausch mit afrikanischen und asiatischen Staaten bringe andere Perspektiven, so Cassis laut «SRF».
Cassis traf Vertreter aus Ecuador, Panama und Sierra Leone. Auch Gespräche mit USA, Schweden und Ukraine fanden statt, meldet «Cash».
Staaten wie diese hätten neues Gewicht erlangt. Sie seien nicht mehr auf Entwicklungshilfe angewiesen.
Multilateralismus in Gefahr
Der UNO-Sicherheitsrat spiegelt die Realität nicht mehr wider. «Der Multilateralismus muss angepasst werden, sonst überlebt er nicht», warnte Cassis, zitiert «Cash».

Ähnlich stehe es um die WTO und andere Gremien. Reformen seien essenziell für den Multilateralismus.
US-Präsident Donald Trump gründete in Davos einen «Friedensrat». 60 Staaten wurden eingeladen, darunter die Schweiz, nimmt vorerst aber nicht teil.












