SVP strebt keinen dritten Bundesratssitz an

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Bern,

Laut Wahlkampfleiter Strupler will die SVP bei den Wahlen 2027 zulegen. Unabhängig vom Resultat wird aber kein dritter Bundesratssitz angestrebt.

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Der Thurgauer SVP-Nationalrat Manuel Strupler leitet den Wahlkampf seiner Partei. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die SVP strebt laut Wahlkampfchef Strupler keinen dritten Bundesratssitz an.
  • Man stehe zur aktuellen Zauberformel, so die Begründung.
  • Gemäss Umfragen dürften die SVP, die SP und die Grünen zulegen.

Ein dritter Bundesratssitz ist für die SVP bei den eidgenössischen Wahlen 2027 nach eigenen Angaben kein Thema. «Wir stehen zur aktuellen Zauberformel», sagte der Wahlkampfleiter der Partei, Manuel Strupler, in einem Interview vom Samstag.

Zum angepeilten Wähleranteil bei den Wahlen im nächsten Jahr nannte Strupler keine Prozentzahl. Klar sei, dass die Partei zulegen wolle, sagte der Thurgauer SVP-Nationalrat im Interview mit der «Schweiz am Wochenende». Ein zusätzlicher Bundesratssitz sei aber auch je nach Wähleranteil kein Thema. Die Zeitung sprach ihn darauf an, ob die SVP die 30-Prozent-Marke knacken wolle.

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Guy Parmelin und Albert Rösti sind genug: Die SVP strebt keinen dritten Sitz im Bundesrat an. - keystone

Laut einer im Oktober publizierten Wahlumfrage liegt diese Marke für die SVP in Reichweite. Hätten die Wahlen vergangenen Herbst stattgefunden, hätte die SVP mit einem Plus von 2,5 Punkten einen Wähleranteil von 30,4 Prozent erreicht.

Umfrage: SVP, SP und Grüne gewinnen

Das besagte ein Wahlbarometer, welches die Forschungsstelle Sotomo im Auftrag der SRG zur Halbzeit zwischen den Wahlen 2023 und 2027 publizierte. Die Online-Umfrage basierte auf Angaben von rund 32'000 Stimmberechtigten zwischen dem 25. August und 11. September 2025. Auch die SP und die Grünen hätten laut Sotomo zu den Gewinnern gehört.

Seit 1943 sind die vier wählerstärksten Parteien in der Landesregierung vertreten. Massgebend für die Verteilung der Sitze ist die Zauberformel, die im Jahr 1959 eingeführt wurde. SVP, SP und FDP stellen derzeit je zwei Bundesratsmitglieder und die Mitte eines.

In den vergangenen Jahren wurde zwar infrage gestellt, ob die Zauberformel die Wähleranteile noch repräsentiert. Doch hielt man an der Formel fest.

Kommentare

User #2151 (nicht angemeldet)

Manche andere Parteien haben eher zuviele BR-Sitze…

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