Die SVP-Spitze soll alles unternehmen, um eine sichere, unabhängige und kostengünstige Energieversorgung in der Schweiz gewährleisten. Diesen Auftrag erteilten die Delegierten ihrer Parteileitung am Samstag mit 208 zu 0 Stimmen.
UDC, SVP, UNION DEMOCRATIQUE DU CENTRE, SCHWEIZER VOLKSPARTEI, DV, DELEGIERTENVERSAMMLUNG, SVP PARTEI,
Pierre-Andre Page, conseiller national UDC (FR), droite, prend la parole a cote de Mike Egger, conseiller national UDC (SG), gauche, et du moderateur Maeth Gerber, au centre, lors de l'assemblee des delegues de l'UDC (Union democratique du centre) Suisse, ce samedi 15 janvier 2022, a Reconvilier (BE). (KEYSTONE/Anthony Anex) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Namentlich soll sich die SVP dafür einsetzen, dass der Bundesrat unverzüglich einen «Strom-General» einsetzt.

Dieser soll bis im Sommer Lösungsvarianten aufzeigen, wie die drohende «Strommangel-Katastrophe» abgewendet werden könne.

Die SVP verlangt auch, dass die Landesregierung die CO2-Reduktionsziele zugunsten einer sicheren inländischen Energieversorgung aufschiebt. Zudem soll der Bund diejenigen Kantone und Städte in die Verantwortung nehmen, die aus Sicht der SVP eine verantwortungslose Energiepolitik betreiben.

Dazu zählt die Partei Kantone wie Zürich und Basel-Stadt. Diese sollten zuerst von einer Stromrationierung getroffen werden, da sie mit Massnahmen wie dem Verbot von Ölheizungen das Eintreten einer Mangellage noch befeuerten.

Ein Delegierter erinnerte in der Diskussion vor der Abstimmung an die Triage-Diskussion im Gesundheitswesen und schlug vor, in der Energiepolitik auch eine Triage zu machen: «Die Leute, welche die Atomkraftwerke nicht wollen und nur den Strom von den Bienen und den Maikäfern wollen, denen stellen wir einfach den Strom ab.»

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