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Ständerat für Doppelnamen – aber nur mit Ledignamen

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Bern,

Ehepaare und eingetragene Partner sollen wieder einen Doppelnamen tragen können, der Ständerat beschränkte aber die Wahl mit 36 zu 7 Stimmen auf den Ledignamen.

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Ehepaare und eingetragene Partner können künftig wieder Doppelnamen tragen, jedoch nur mit dem Ledignamen, entschied der Ständerat. (Archivbild) - pixabay

Ehepaare oder eingetragene Partner sollen künftig wieder einen Doppelnamen tragen können – ob mit oder ohne Bindestrich. Allerdings hat der Ständerat die Namenswahl mit 36 zu 7 Stimmen auf die Ledignamen eingeschränkt.

Mit dieser Differenz geht die Revision des Zivilgesetzbuchs wieder an den Nationalrat. Die Einschränkung auf den Ledignamen bedeutet, dass etwa Geschiedene ihren vorherigen als Identifikationsnamen genutzten Namen nicht mehr benutzen können.

Beat Rieder durchsetzt Minderheitsantrag

Damit setzte sich Beat Rieder (Mitte/VS) mit seinem Minderheitsantrag durch. Er begründete, wenn Verlobte nicht den Ledignamen benutzten, könnten sie letztlich lediglich über die AHV-Nummer identifiziert werden.

Dass das Namensrecht im Interesse der Doppelnamen revidiert werden muss, bestritt der Rat nicht. Deren Abschaffung 2013 kam bei der Bevölkerung schlecht an.

Justizminister Beat wehrte sich gegen eine Aufnahme der Ledignamen. Neben dem nicht mehr möglichen Gebrauch des vorherigen Namens würden auch die Kinder plötzlich anders heissen.

Kommentare

User #2954 (nicht angemeldet)

Alle sollen den Ledignamen behalten, denn wenn man ihn nach der Scheidung zurückhaben will, zahlt man noch dafür!

User #1068 (nicht angemeldet)

Wenn das schon lese stehen mir Haare zu Berg Ich komme zu dem Fazit wer nicht arbeiten will wird Nationalrat Ständerat oder BR die bekommen einen horrenden Lohn fürs nichts tun und haben ausgesorgt. In der privat Wirtschaft würde man alle entlassen da sie nicht tragbar wären

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