St. Galler Grünliberale verzichten auf eine Ständeratskandidatur

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Stadt St. Gallen,

Die Grünliberalen stellen keinen Kandidaten für die Ersatzwahl für den St.Galler Ständerat Paul Rechsteiner. Man wolle die Ressourcen für die Wahl 2023 bündeln.

Die Grünliberalen
Die Schweiz müsse sich als Cleantech-Standort profilieren, und die Swiss Business Hubs seien auszuweiten, fordert die GLP. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die St.Galler GLP will nicht in den Ständerat und verzichtet auf eine Kandidatur.
  • Man wolle die personellen und finanziellen Ressourcen für die Wahlen 2023 bündeln.
  • Paul Rechsteiner tritt im Dezember zurück, vier Personen kandidieren für seinen Sitz.

Die Grünliberale Partei Kanton St. Gallen verzichtet bei der Ersatzwahl für den frei werdenden Sitz von Ständerat Paul Rechsteiner (SP) auf eine eigene Kandidatur. Die GLP will nach eigenen Angaben «ihre personellen und finanziellen Ressourcen bündeln und gezielt für die Nationalratswahl im Herbst 2023 einsetzen». Das teilte die Partei am Montagabend mit.

Paul Rechsteiner SP
Paul Rechsteiner (SP/SG) sitzt seit 36 Jahren im Parlament. Im Dezember 2022 tritt der Gewerkschafter nun zurück. - Keystone

Die Grünliberalen wollen zu einem späteren Zeitpunkt, welche Kandidatur sie allenfalls unterstützen werden. Entscheidend für eine Wahlempfehlung werde sein, wer von den offiziellen Kandidatinnen am ehesten die Gewähr biete, die fortschrittlichen, liberalen und ökologischen Kräfte im Ständerat zu stärken.

Mit Susanne Vincenz (FDP), Esther Friedli (SVP), Barbara Gysi (SP) und Franziska Ryser (Grüne) bewirbt sich ein Quartett aus St. Galler Nationalrätinnen um die Nachfolge von SP-Ständerat Paul Rechsteiner. Dieser tritt im Dezember nach 36 Jahren in der eidgenössischen Politik zurück.

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