SP und FDP begrüssen GPK-Entscheidung, SVP droht mit PUK

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) untersucht die Vorwürfe wegen Corona-Leaks. Nun haben die Parteien ihre Meinungen zum Vorhaben mitgeteilt.

    WEF Alain Berset
    Bundespräsident Alain Berset während eines Interviews auf dem 53. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FDP und die SP sind vom Vorhaben der GPK bezüglich dem EDI von Alain Berset erfreut.
    • Die SVP hingegen droht mit einer Parlamentarischen Untersuchungskommission.

    SP und FDP begrüssen die Entscheidung der Geschäftsprüfungskommissionen (GPK), die dem Innendepartement von Bundespräsident Alain Berset vorgeworfenen Indiskretionen zu untersuchen. Die SVP rechnet nicht mit «substantiellen Ergebnissen» und droht mit einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK).

    «Das Mandat der GPK Arbeitsgruppe ist so breit gefasst, dass bis im Sommer kaum mit substantiellen Ergebnissen zu rechnen ist.» Das schrieb SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG) am Dienstagabend im Kurznachrichtendienst Twitter.

    Liege bis dann keine «saubere Abklärung» vor – zum Beispiel: «Was wusste Alain Berset wann?» – behalte sich die SVP die Forderung nach einer PUK vor. Die Arbeitsgruppe solle «Abklärungen vornehmen und Klarheit in die Sache bringen», schrieb die FDP auf Twitter.

    berset
    Matthias Michel, Staenderat FDP-ZG, Präsident GPK-S, rechts, an der Medienkonferenz nach eine Sitzung der Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) von National- und Ständerat zu den Indiskretionen aus dem Departement des Innern (EDI) von Bundesrat Alain Berset. - Keystone

    Diese Untersuchung müsse die Indiskretionen in allen Departementen einbeziehen. Auch die Indiskretionen in der Zeitung «Schweiz am Wochenende» im Zusammenhang mit dem durch laufenden Strafverfahren sollen abgedeckt werden. Das betonte die SP in einer Mitteilung.

    Bei allen erfolgten Indiskretionen müsse Klarheit geschaffen werden. Die SP stehe dabei klar hinter der strikten Beachtung der Gewaltenteilung, einer Wahrung der Strafprozessrechte allfälliger Beschuldigter. Sie begrüsse auch den Einbezug aller Fraktionen in die Untersuchung.

    Weiterlesen

    WEF Alain Berset
    681 Interaktionen
    Alain Berset
    Alain Berset Corona-Leaks
    366 Interaktionen
    «Corona-Leaks»
    alain berset
    347 Interaktionen
    Geleakte Mails

    MEHR SP

    Andrea Zryd Gastbeitrag Porträtfoto
    148 Interaktionen
    Andrea Zryd (SP)
    Humorvoll zueinander, ernst in der Sache: Sofia Karakostas (SP) und Roger Bartholdi (SVP) im Interview-Duell. - SB
    19 Interaktionen
    SP vs. SVP
    14 Interaktionen
    Politik
    dfg
    261 Interaktionen
    Warnungen

    MEHR AUS STADT BERN

    andrea bauer
    Apropos
    Publibike-Chef Markus Bacher
    1 Interaktionen
    Nach Kritik
    STADTTHEATER BERN: «TOSCA» IST ZURÜCK!
    Stadttheater Bern