EU

    Schweiz und EU prangern Hungersituation in Gaza an

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die EU und 24 weitere Staaten, darunter die Schweiz, prangern eine Hungersnot in Gaza an und fordern Israel auf, Hilfslieferungen uneingeschränkt zuzulassen.

    Gazastreifen
    Die Staaten fordern Israel auf, Hilfskonvois zuzulassen und Hindernisse für Helfer zu beseitigen. (Archivbild) - dpa

    Die Europäische Union und 24 weitere Staaten, darunter die Schweiz, haben eine «Hungersnot» in Gaza angeprangert. «Die humanitäre Not in Gaza hat ein unvorstellbares Ausmass erreicht. Vor unseren Augen findet eine Hungersnot statt», hiess es in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag.

    Die Staaten fordern Israel auf, «alle humanitären Hilfskonvois internationaler NGOs zuzulassen und die Hindernisse zu beseitigen, die humanitäre Helfer daran hindern, tätig zu werden».

    Die Erklärung wurde von der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und den Aussenministern zahlreicher Staaten – darunter etwa die Schweiz, Australien, Grossbritannien, Norwegen und Kanada – unterschrieben.

    EU bleibt im Gaza-Krieg gespalten

    Insgesamt waren auf dem Papier 17 EU-Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, aber nicht Deutschland vertreten. Die EU-27 waren seit Beginn des Gaza-Krieges – der als Antwort auf den beispiellosen Angriff der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas gegen Israel am 7. Oktober 2023 gestartet worden war – uneins über die Haltung gegenüber Israel.

    Mehrere Länder betonen seit langem das Recht Israels sich im Einklang mit dem Völkerrecht zu verteidigen, während andere, wie zum Beispiel Spanien, einen «Völkermord» an den Palästinensern in Gaza anprangern. Zuletzt kündigte Deutschland am vergangenen Freitag an, den Export von Waffen an Israel, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten, auszusetzen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2648 (nicht angemeldet)

    Ich Frage mich warum mit der EU. Sie ist doch der Schweizer Feind Nummer Eins. Warum nicht mit China oder Russland Indien die neuen Freunde der Schweiz. Das wird der SVP sicher nicht gefallen.

    User #2109 (nicht angemeldet)

    Klar wie immer, anprangern aber nichts machen. Grosse Töne, nichts dahinter.

    Weiterlesen

    Papst Leo XIV.
    11 Interaktionen
    «Kinder retten»
    Leapmotor B03X
    55 Interaktionen
    Nur 23’900 Franken

    MEHR EU

    Mark Carney
    44 Interaktionen
    Montreal
    Kanada EU
    11 Interaktionen
    Montreal/Brüssel
    27 Interaktionen
    Montreal/Brüssel
    Eufor Soldaten
    14 Interaktionen
    Rom/Sarajevo

    MEHR AUS STADT BERN

    andrea bauer
    1 Interaktionen
    Apropos
    Dyslexie
    10 Interaktionen
    Zulassung
    YB
    44 Interaktionen
    YB wieder im Pech
    Emmental
    Emmental