Zibelemärit lockt die Massen trotz Regen nach Bern
Der Berner Zibelemärit hat am frühen Montagmorgen trotz Regen und Kälte Zehntausende angezogen – ein Volksfest, das weit mehr ist als ein einfacher Gemüsemarkt.

Das Wichtigste in Kürze
- In Bern startete der Zibelemärit vor Tagesanbruch mit ersten Besucherinnen und Besuchern.
- Trotz Regen und Kälte werden Zehntausende zum traditionellen Volksfest erwartet.
- Der Markt findet seit dem 19. Jahrhundert jeweils am vierten November-Montag statt.
In Bern hat am Montagmorgen der traditionsreiche Zibelemärit begonnen. Trotz regnerischen Wetters werden Zehntausende Menschen zum Volksfest in der Bundesstadt erwartet.
Kurz nach 4 Uhr begannen sich die Gassen der Altstadt zu beleben, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.
Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt schlenderten erste Schaulustige über den Bundesplatz und erfreuten sich an den kunstvoll geflochtenen Zwiebelzöpfen.
Der Zibelemärit ist längst mehr als nur ein Gemüsemarkt, an dem Tonnen von Zwiebeln, Knoblauch, Rüebli, Lauch und Schwarzwurzeln angeboten werden. Schaulustige finden auch zahlreiche Jahrmarkt-Stände und Freilufttheken.
Der Zibelemärit geht auf das 19. Jahrhundert zurück und findet immer am vierten Montag im November statt. Seit 2011 ist er auf der Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz.

















