«Oh Gott»: Ex Mister Schweiz Tim Wielandt staunt über SBB Plakat
Ex-Mister-Schweiz Tim Wielandt ist jetzt SBB Model. Beim ersten Blick aufs Plakat war er leicht schockiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Tim Wielandt war 2007 Mister Schweiz und ist heute wieder auf Plakaten zu sehen.
- Er wirbt aktuell für den SBB-Freizeit-Pass.
- Heute arbeitet er als Leiter Marketing in einer Immobilienfirma in Zürich.
Vor knapp 20 Jahren war er der schönste Schweizer. Tim Wielandt (51), ehemaliger Mister Schweiz. Heute hängt er an SBB-Bahnhöfen auf Plakaten – und zwar als Model für den Freizeit-Pass.
Wielandt selbst reagierte beim ersten Blick auf «sein» Plakat erstaunlich ehrlich. «Oh Gott – dieses Bild haben sie ausgesucht?», sagt er zu Nau.ch.
«Ich bin wirklich langsam alt – ich denke, ich sollte das nicht mehr machen», lacht Wielandt im Interview.

Überrascht war er auch von der Präsenz der Kampagne. «Es war mir zudem auch nicht wirklich bewusst, dass das Plakat gleich so oft erscheint.»
Wielandt verdient heute sein Geld nicht als Model
Wer jetzt denkt, Wielandt sei wieder Vollzeit als Model unterwegs, liegt daneben. Er arbeitet heute als Leiter Marketing in einer Immobilienfirma in Zürich. Und genau darum weiss er auch, wie schnell ein Sujet im Alltag zur Dauerbegleitung wird.
Im Alltag sitzt er nicht immer im Zug. «Ich bin so oft wie möglich mit dem Rennrad zur Arbeit unterwegs.»
Nur wenn das Wetter kippt, wechselt er auf die Schiene. «Wenn es regnet oder viel zu kalt ist, ist aber die SBB meine präferierte Wahl.» Für ihn sei es vor allem praktisch. «Ich bin in 14 Minuten am HB Zürich.»
Im Zug unterwegs mit einem Buch
Und dann macht er das, was im Auto nicht geht. «Ich nutze die Zeit immer, um in einem guten Buch zu lesen, etwas, das im Auto natürlich nicht ginge.»
Aktuell ist es «The Hobbit» von J. R. R. Tolkien in der englischen Originalversion.
Tim Wielandt Mister Schweiz-Superstar 2007
Wielandt war nicht immer nur Marketingmann.
Im April 2007 wurde er zum Mister Schweiz gewählt. Damals setzte er sich im Finale in Genf gegen mehrere Konkurrenten durch und wurde über Nacht zum öffentlichen Gesicht.


















