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Neue Umfragen: Keine Chance für SRG-Halbierungsinitiative

Keystone-SDA
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Bern,

Neue Umfragen zeigen eine klare Ablehnung zur SRG-Halbierungsinitiative – ganz anders als bei anderen Vorlagen, die derzeit auf Zustimmung zählen.

Halbierungsinitiative
Die SRG-Halbierungsinitiative dürfte an der Urne abgelehnt werden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Umfragen sehen die SRG-Halbierungsinitiative mit rund 54 bis 57 Prozent Nein-Stimmen.
  • Deutlich abgelehnt wird auch die Klimafondsinitiative mit bis zu 68 Prozent Nein.
  • Mehr Chancen haben Bargeldinitiative und Individualbesteuerung mit knappen Mehrheiten.

Umfragen von Mitte Februar sehen keine Chance für die SRG-Halbierungsinitiative. Auch die Klimafondsinitiative dürfte vom Stimmvolk abgelehnt werden.

Gute Chancen haben hingegen die Bargeldinitiative und die Einführung der Individualbesteuerung: Beide dürften bei der Volksabstimmung am 8. März angenommen werden.

Gemäss der 20 Minuten-/Tamedia-Abstimmungsumfrage vom 18. und 19. Februar wird die SRG-Halbierungsinitiative von 57 Prozent der Befragten abgelehnt. Bei der Klimafondsinitiative sind es 68 Prozent.

Die Bargeldinitiative hingegen wird von 53 Prozent der Befragten unterstützt, der Gegenvorschlag von 65 Prozent. Die Einführung der Individualbesteuerung wird ebenfalls von 53 Prozent der Befragten befürwortet.

Bist du für oder gegen die SRG-Halbierungsinitiative?

Die Befragten in einer SRG-Umfrage zwischen 11. und 19. Februar lehnten die SRG-Halbierungsinitiative derweil mit 54 Prozent ab. Die Klimafondsinitiative erhielt 65 Prozent Gegenstimmen.

Die Ja-Stimmen für die Bargeldinitiative waren derwil mit 61 Prozent höher – für den Gegenvorschlag sprachen sich gar 70 Prozent aus. Für die Individualbesteuerung wäre das Ergebnis mit 52 Prozent Ja knapp gewesen.

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Kommentare

User #6280 (nicht angemeldet)

Ich glaube das SRG zeug läuft nicht mit richtigen Dingen.

User #846 (nicht angemeldet)

Ich liebe die Schweiz. Für mich sind der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die regionalen Sender eine tragende Säule unserer kulturellen Identität. Sender wie SRF, Tele M1, Tele Bärn oder TeleZüri leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Sprachen, Dialekte und Traditionen lebendig bleiben. Sie berichten aus allen Regionen des Landes, erzählen lokale Geschichten, zeigen Brauchtum, fördern Schweizer Musik, begleiten den nationalen und regionalen Sport und geben auch kulturellen Nischenthemen eine Plattform. Vieles davon würde ein rein kommerziell ausgerichteter Markt kaum in dieser Breite anbieten. Wer unsere kulturelle Vielfalt, unsere sprachliche Eigenständigkeit und unsere regionalen Perspektiven erhalten will, unterstützt damit Medien mit klarem Fokus auf die Schweiz. Switzerland First!

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