Suisseculture sieht professionelle schweizerische Kultur in Gefahr

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Bern,

Der Kulturdachverband Suisseculture sieht das professionelle Kulturschaffen in der Schweiz in Gefahr – angesichts der politischen Diskussionen über das Milliarden-Sparpaket des Bundes, die Bilateralen III und die SRG-Halbierungsinitiative.

Estelle Revaz (rechts), Präsidentin, und Alex Meszmer, Geschäftsführer des Dachverbands Suisseculture: Beide sehen professionelles Kulturschaffen in der Schweiz in Gefahr.
Estelle Revaz (rechts), Präsidentin, und Alex Meszmer, Geschäftsführer des Dachverbands Suisseculture: Beide sehen professionelles Kulturschaffen in der Schweiz in Gefahr. - Keystone/ANTHONY ANEX

Die Widerstandsfähigkeit der Kulturschaffenden sei wie ein Gummiband, das seit Jahren gedehnt und gedehnt werde – «und jetzt vor dem Zerreissen steht», sagte Estelle Revaz, Cellistin, SP-Nationalrätin (GE) und Suisseculture-Präsidentin, am Mittwoch vor den Medien. Die Kultur in der Schweiz sei am Ende ihrer Kräfte angelangt.

Vor diesen Hintergründen machte Suisseculture seine Forderungen klar: Es brauche faire Löhne und Honorare sowie soziale Absicherung bei Krankheit oder Unfall für die Kulturschaffenden; verlässliche Sichtbarkeit im In- und Ausland und den europäischen Anschluss über Creative Europe.

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Kommentare

User #1756 (nicht angemeldet)

Dss kommt davon wenn man am Markt vorbeiproduziert...

User #1188 (nicht angemeldet)

Kulturschaffende, ... mmmm, es ist nicht ganz klar, was unter diese Definition fällt, aber sicher ist, dass, wenn man sie etwas erweitert, die finanzielle Unterstützung vieler Schweizer plötzlich überwältigend sein wird. Hinweis: der rote Kulturszene (L.str.).

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