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Gewerkschaftsbund steht hinter den EU-Verträgen – ausser beim Strom

Keystone-SDA
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Bern,

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund unterstützt die EU-Verträge. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Lohnschutz-Massnahmen unterstützt werden.

EU-Verträge
Die Kantone sehen im Vertragspaket eine «verlässliche Grundlage». (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schweizerische Gewerkschaftsbund steht hinter den EU-Verträgen.
  • Er fordert aber strikte Lohnschutz-Massnahmen.
  • Das vorgesehene Stromabkommen wird von den Gewerkschaften derweil abgelehnt.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) steht hinter den vom Bundesrat ausgehandelten Verträgen mit der Europäischen Union. Dies unter Vorbehalt, dass das Parlament die vorgesehenen Lohnschutz-Massnahmen ohne Abstriche unterstützt.

«Sie sind Voraussetzung dafür, dass das Europa-Paket den Interessen der Arbeitnehmenden dient», schreibt der Gewerkschaftsbund in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Personenfreizügigkeit in Verbindung mit wirksamen flankierenden Massnahmen sei schliesslich ein Fortschritt für die Arbeitnehmenden der Schweiz.

Gewerkschaften lehnen Stromabkommen ab

Das vorgesehene Stromabkommen wiederum lehnen die Gewerkschaften ab. Die damit verbundene Strommarktöffnung gefährde eine stabile, bezahlbare und ökologische Stromversorgung, befürchtet der SGB. Die Energieversorgung müsse deshalb eine öffentliche Aufgabe bleiben.

Bist du mit den neuen EU-Verträgen zufrieden?

Weiter fordern die Gewerkschaften, dass das Vertragspaket wie bisher üblich dem fakultativen Referendum unterstellt wird.

Ein Ständemehr dürfe hingegen politisch weder instrumentalisiert noch ausgeweitet werden, machen sie in der Mitteilung geltend. «Die Bilateralen III sind kein neuer Staatsvertrag.»

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Kommentare

User #4041 (nicht angemeldet)

Und die Schweiz will eine Sezession dann können alle welche dies wünschen in die EU, der Rest bleibt und alle sind zufrieden.

User #3817 (nicht angemeldet)

Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.

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