Parlament

Ernährungsinitiative bleibt im Parlament chancenlos

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Bern,

Das Parlament erteilt der Ernährungsinitiative eine Absage. Nach dem Nationalrat hat am Dienstag auch der Ständerat das Volksbegehren oppositionslos abgelehnt.

Franziska Herren Initiative
Franziska Herren, Mitte, Mitinitiantin der Initiative «Für eine sichere Ernährung» und Präsidentin des Vereins «Sauberes Wasser für alle», - keystone

Alle politischen Lager beurteilen die Forderungen des Volksbegehrens als unrealistisch. Einen anderslautenden Antrag gab es wie schon bei der Behandlung des Geschäfts im Nationalrat während der Wintersession keinen.

Die Initiative mit dem offiziellen Titel «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» verlangt, die Lebensmittelproduktion vermehrt auf pflanzliche Kost auszurichten. Konkret fordert sie einen Netto-Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln von mindestens 70 Prozent. Das Ziel soll innert zehn Jahren erreicht werden.

Hinter der Initiative stehen Franziska Herren vom Verein «Sauberes Wasser für alle» sowie sechs weitere Personen. Herren war bereits treibende Kraft der 2021 an der Urne abgelehnten Trinkwasserinitiative.

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