Eidgenössische Räte sagen Ja zu Rechtshilfevertrag mit Kosovo

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die Schweiz kann aller Voraussicht nach mit der Republik Kosovo einen Rechtshilfevertrag in Strafsachen abschliessen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat Ja gesagt zu dieser Zusammenarbeit.

Nationalrat
Am Dienstag debattierte der Nationalrat die «Service-citoyen-Initiative», traf jedoch noch keine Entscheidung. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die kleine Kammer genehmigte das Rechtshilfeabkommen am Montag einstimmig und diskussionslos.

Der Nationalrat hatte im Dezember dem Papier mit 176 zu 6 Stimmen bei zwei Enthaltungen zugestimmt. Noch unterliegt der Vertrag dem fakultativen Referendum.

Wie der Bundesrat zum Vertrag mitteilte, arbeiten die Schweiz und die Republik Kosovo gestützt auf das jeweilige nationale Recht schon heute bei der Aufdeckung und der Verfolgung von Straftaten zusammen. Der neue Rechtshilfevertrag soll die Zusammenarbeit vereinfachen und beschleunigen. Die Umsetzung erfordert keine Gesetzesanpassungen.

Der Vertrag tritt in Kraft, wenn die jeweiligen innerstaatlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind und die beiden Parteien sich gegenseitig informiert haben. Justizministerin Elisabeth Baume-Schneider wies im Ständerat darauf hin, dass die Schweiz vor genau 15 Jahren, am 27. Februar 2008, die Unabhängigkeit der Republik Kosovo anerkannte.

Kommentare

Weiterlesen

Strand
66 Interaktionen
Tests laufen
Hunde
345 Interaktionen
Am See

MEHR KOSOVO

8 Interaktionen
Pristina
Kosovo
8 Interaktionen
Vorgezogene Wahl
kosovo
3 Interaktionen
Pristina
Albin Kurti Kosovo
9 Interaktionen
Pristina

MEHR AUS STADT BERN

Bern
Bern
Velokörbchen
261 Interaktionen
Bern
YB
36 Interaktionen
Schweiz-Rückkehrer
YB
41 Interaktionen
2:2 in Lausanne