Cassis und Frankreichs Aussenminister besprechen G7 von Evian

Keystone-SDA
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Genève,

Der G7-Gipfel in Evian auf der französischen Seite des Genfersees naht. Um Fragen von Sicherheit und Organisation ging es deshalb beim Treffen von Bundesrat Ignazio Cassis mit dessen französischem Amtskollegen, Aussenminister Jean-Noël Barrot, am Freitagabend in Genf.

Im Gegensatz zum letzten Gipfel in Evian im Jahr 2003 soll der nächste schon im Juni nicht wieder zu Gewalt in Genf führen. Wie das erreicht werden kann, darüber sprachen Bundesrat I...
Im Gegensatz zum letzten Gipfel in Evian im Jahr 2003 soll der nächste schon im Juni nicht wieder zu Gewalt in Genf führen. Wie das erreicht werden kann, darüber sprachen Bundesrat I... - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Der G7-Gipfel in Evian sei ein wichtiger Moment für Europa und die ganze Welt, sagte Cassis der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nach dem Vier-Augen-Gespräch. Der Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni statt.

«Wir sind stolz darauf, dass das internationale Genf dazu beitragen kann, eine solche Veranstaltung perfekt zu organisieren und die Sicherheit zu gewährleisten. Wir sind auch stolz darauf, unseren französischen Nachbarn bei dieser Veranstaltung zu helfen, die in einer so umwälzenden Welt, wie wir sie heute erleben, von grosser Bedeutung ist», betonte der Tessiner.

Cassis räumte ein, dass der G7-Gipfel in der Schweiz Ängste hervorrufe, insbesondere in Genf. Ein solches Treffen fand schon einmal in Evian statt: im Jahr 2003 – noch als G8-Gipfel unter Einbezug Russlands. Krawallmacher richteten damals bei Protesten in Genf massive Sachschäden an. Beteiligt an den Ausschreitungen waren nach Darstellung der Genfer Behörden auch Randalierer aus dem Ausland.

Der Bundesrat hat bereits auf Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in Evian reagiert: Vom 10. bis 19. Juni führt die Schweiz an der Grenze zu Frankreich wieder Kontrollen durch. Die Landesregierung hat ein entsprechendes Gesuch des Kantons Genf gutgeheissen.

Bereits Anfang April hatte die Landesregierung beschlossen, dass sich der Bund an den Sicherheitskosten der drei vom G7-Gipfel betroffenen Kantone Genf, Waadt und Wallis beteiligt.

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