Bundesrat

    Bundesrat zieht durchzogene Zwischenbilanz zur Uno-Agenda 2030

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Bundesrat hat am Mittwoch eine «gemischte Zwischenbilanz» zum Stand der Umsetzung der Agenda 2030 der Uno gezogen. Während bei erneuerbaren Energien und der Gleichstellung Fortschritte erzielt wurden, herrscht bei Themen wie Klima und Biodiversität weiterhin «erheblicher Handlungsbedarf», wie der Bundesrat mitteilte.

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    Das Bundeshaus in Bern. - keystone

    Die Landesregierung hat gemäss Mitteilung den vierten Länderbericht zur Agenda 2030 verabschiedet. Dieser zeige Fortschritte auf, benenne Lücken und beleuchte auch grenzüberschreitende Auswirkungen. Der Bericht werde im Juli der Uno präsentiert.

    In einzelnen Bereichen werden im Bericht Fortschritte benannt, insbesondere bei den erneuerbaren Energien, der Kreislaufwirtschaft und der Gleichstellung. So hätten sich die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern im Privatsektor seit 2000 deutlich reduziert.

    Der Bericht weist aber auch auf Defizite hin. Teilweise würden relative Fortschritte etwa bei der Abfallbewirtschaftung durch absolutes Wachstum relativiert. Auch in Bereichen wie nachhaltigem Konsum, Klima und Biodiversität bestehe weiterhin Handlungsbedarf.

    Der Bericht fusst unter anderem auf Einschätzungen von rund externen Akteurinnen und Akteuren sowie vielen Kantonen, Städten und Gemeinden. Ergänzt wurden diese durch Beiträge von rund 600 Fachpersonen der Bundesverwaltung.

    Nach Auffassung des Bundesrats ist die Schweiz gut positioniert, um die langfristigen Herausforderungen zu bewältigen. Die Ziele der Agenda 2030 seien auf allen Staatsebenen breit verankert. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten beauftragt, bis Ende 2028 einen Vorschlag für eine Gesamtevaluation der Periode 2015 bis 2030 sowie das weitere Vorgehen zu unterbreiten.

    Die Agenda 2030 ist ein von allen Uno-Mitgliedsstaaten verabschiedeter globaler Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung. Im Zentrum stehen 17 Hauptziele sowie 169 Unterziele, die bis 2030 soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz vereinen.

    Kommentare

    User #4847 (nicht angemeldet)

    Der ideologisch völlig links gefärbte UNO-Pakt I + II, der von allen Schweizergerichten seit mehr als 25 Jahren als sogenannte Rechtsgrundlage dient, muss wieder aus unserem Justizsystem entfernt werden. Er stellt vor allem unsere festgeschriebenen Freiheitsrechte in der Bundesverfassung permanent in Frage.

    User #5892 (nicht angemeldet)

    Auf dem Bild wird der dunkle Teil des Halbmond von der Nachtseit der Erde angeleuchtet!

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