Bundesrat

    Bundesrat soll Löhne von Krankenkassen-Kadern deckeln

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Bundesrat soll laut Parlamentskommissionen die Höchstentschädigungen für Krankenkassen-Kader einführen.

    Studie
    Kernpunkt ist die Einführung einer Entschädigungsobergrenze für die Mitglieder der leitenden Organe der Krankenkassen. (Symbolbild) - keystone

    Für Kadermitglieder von Krankenkassen soll der Bundesrat künftig Höchstentschädigungen festlegen. Dieser Meinung sind die zuständigen Parlamentskommissionen. Zu einer entsprechenden Gesetzesvorlage können sich nun interessierte Kreise äussern.

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat die geplanten Änderungen des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (KVAG) in die Vernehmlassung geschickt, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten.

    Kernpunkt ist die Einführung einer Entschädigungsobergrenze für die Mitglieder der leitenden Organe der Krankenkassen.

    Gehälter sollen gedeckelt werden

    Übermässige Entschädigungen an Krankenkassen-Kader seien angesichts der stetig steigenden Krankenversicherungsprämien ungerechtfertigt, argumentiert eine Kommissionsmehrheit. Die Gehälter sollen deshalb gedeckelt werden.

    Damit die neu eingeführten Entschädigungsregeln eingehalten werden, ist gleichzeitig eine Verschärfung der Transparenzvorschriften vorgesehen. Die Obergrenze soll sich gemäss dem Gesetzesentwurf am Maximalbetrag der höchsten Lohnklasse in der Bundesverwaltung orientieren.

    Derzeit liegt der Höchstbetrag in der Lohnklasse 38 bei rund 405'000 Franken. Der Bundesrat soll bei der Festlegung des Lohndeckels den Versichertenbestand und die durchschnittlichen Gesamtkosten pro versicherte Person berücksichtigen.

    Nicht betroffen: Krankenzusatzversicherungen

    Nicht betroffen sein sollen Löhne im Bereich der Krankenzusatzversicherungen. Die Vorlage ist Folge einer parlamentarischen Initiative von SP-Ständerat Baptiste Hurni (NE), welcher beide zuständigen Kommissionen zugestimmt hatten.

    Die SGK-N nahm die Vernehmlassungsvorlage mit 14 zu 9 Stimmen bei einer Enthaltung an. Bis zum 13. Februar können sich nun Interessierte dazu äussern.

    Kommentare

    DER AUSLANDSCHWEIZER

    IHR HABT ZU VIELE DIKTATOREN DER WORTE UND NICHT DER TATEN !!!!

    User #4532 (nicht angemeldet)

    Selbst 400 Tausend ist zuviel, für eine Versicherung mit Obligatorium.

    Weiterlesen

    Pflege
    10 Interaktionen
    Durch Krankenkassen

    MEHR BUNDESRAT

    Parmelin-Nachfolge
    184 Interaktionen
    Friedli, Rickli & Co.
    Coronavirus masken
    12 Interaktionen
    Bern
    Bundesrat Budget
    3 Interaktionen
    Bei digitalen Abos
    Albert Rösti
    52 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS STADT BERN

    YB Fassnacht Schweizer Nati
    3 Interaktionen
    Bei Sieg in Luzern
    gg
    12 Interaktionen
    Welt-Neuheit
    Rendez-vous Bundesplatz
    1 Interaktionen
    «Natur pur»
    BSV Bern
    Handball