Bundesrat

Bundesrat Rösti stellt Argumente gegen staatlichen Klimafonds vor

Keystone-SDA
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Bern,

Der Bund will zwar Geld in den Klimaschutz investieren. Doch der mit einer Volksinitiative verlangte staatliche Klimafonds geht ihm zu weit. Umweltminister Albert Rösti stellte am Dienstag die Nein-Argumente für die Abstimmung am 8. März vor.

Laut Umweltminister Albert Rösti tut der Bund auch ohne den mit einer Volksinitiative geforderten Fonds genug für den Klimaschutz.
Laut Umweltminister Albert Rösti tut der Bund auch ohne den mit einer Volksinitiative geforderten Fonds genug für den Klimaschutz. - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Der Bund betreibe bereits eine wirksame und ausgewogene Klimapolitik, heisst es in der Abstimmungsbroschüre. Er arbeite nicht nur mit Subventionen, sondern auch mit Lenkungsabgaben und Vorgaben. Allein beim Bund stünden jährlich rund 2,5 Milliarden Franken für Klimaschutz und die Förderung der Biodiversität zur Verfügung.

Die Klimafonds-Initiative von SP und Grünen will Bund, Kantone und Gemeinden verpflichten, die Klimaerwärmung und deren Auswirkungen zu bekämpfen. Der Bund muss dazu einen staatlichen Klimafonds schaffen und jährlich und bis 2050 jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) einzahlen.

Laut Bundesrat könnten diese Zahlungen zu einer zusätzlichen Verschuldung führen. Auch gebe es ein Risiko, dass mit dem Geld unwirtschaftliche Investitionen getätigt würden.

Kommentare

User #8294 (nicht angemeldet)

Die Machtspiele mit Öl lassen sich leicht mit starker Förderung der Erneuerbaren lösen

User #3386 (nicht angemeldet)

Nun, mit den Ereignissen in den letzten Jahren (i.e. Blatten) und einer gesamten Schadenssumme von 1 Mrd. Franken sollte sich die "Gefahr von unwirtschaftlicher Investition" gem. Bundesrat ziemlich relativieren. Der Klimafonds ist nichts anderes als eine intelligente und vorausschauende Klimapolitik, die uns hilft, solche Schadensereignisse einzugrenzen.

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