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Bern saniert günstigen Wohnraum für 31 Millionen Franken

Nau.ch Lokal
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Bern,

Mit Krediten von 31 Millionen Franken saniert die Stadt Bern mehrere Wohnhäuser, sichert günstigen Wohnraum und verbessert Energieeffizienz und Wohnqualität.

Rosengarten Park Bern
Blick über den Rosengarten-Park in Bern. (Archivbild) - Unsplash

Wie die Stadt Bern mitteilt, soll gemäss der Wohnstrategie des Gemeinderats bestehender günstiger Wohnraum erneuert und damit langfristig gesichert werden. Der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik hat dem Gemeinderat entsprechend Kredite für Gesamtsanierungen von mehreren renovationsbedürftigen Mehrfamilienhäusern im Umfang von 31 Millionen Franken vorgelegt.

Diese hat der Gemeinderat nun zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Projekte betreffen die Mehrfamilienhäuser an der Zelgstrasse 18/20/20a/22 (Baujahr 1954, Kredit von 8,9 Millionen Franken), Huberstrasse 18/20 (Baujahr 1956/57, Kredit von 8,95 Millionen Franken), Looslistrasse 37 und 39 (Baujahr 1957-61, Kredit von 7,51 Millionen Franken) sowie Melchiorstrasse 9 (Baujahr 1971, Kredit von 5,63 Millionen Franken).

Sanieren für die nächste Generation

Mit den Sanierungen soll günstiger städtischer Wohnraum für die nächste Generation erhalten bleiben. Von den 72 sanierten Wohnungen sollen 60 Wohnungen mit dem Rabatt für Günstigen Wohnraum mit Vermietungskriterien (GüWR) vermietet werden (davon gelten 38 Wohnungen als GüWR-Neubau-Wohnungen mit einem tieferen Rabatt).

Zwölf Wohnungen im Mehrfamilienhaus Melchiorstrasse 9 sollen nach Berner Modell ohne Rabatt vermietet werden, was im Vergleich zum Markt ebenfalls moderate Mietzinse ergibt.

Sanierung wo möglich in Etappen geplant

Auch günstige Wohnungen müssen periodisch umfassend saniert werden. Bei den vorliegenden Sanierungen prüfte die Stadt verschiedene Möglichkeiten.

Dabei zeigte sich, dass die Sanierungen der Wohngebäude aufgrund der Eingriffstiefe nicht in bewohntem Zustand möglich sind und die Mietverhältnisse gekündigt werden müssen. Immobilien Stadt Bern hat für diese und weitere Sanierungen ein Programm zur Begleitung und Unterstützung aller betroffenen Mieter zusammengestellt.

Mit gezielten Etappierungen wird es zudem möglich, zumindest für einen Teil der Mieter eine Anschlusslösung am gleichen Ort zu bieten. So besteht für Mieter der Huberstrasse 18/20 die Option, in die bis 2027 sanierte Schlossstrasse 86/88 auf der gleichen Parzelle umzuziehen, sofern sie die Kriterien für GüWR weiterhin erfüllen.

Die gleiche Möglichkeit wird sich an der Zelgstrasse bieten, wo nach der Sanierung der Zelgstrasse 18/20/20a/22 eine zweite Etappe mit der Zelgstrasse 24/26/28/28a folgen soll.

Bessere Energieeffizienz, weniger Hindernisse

Mit der Sanierung der Liegenschaften kann die Energieeffizienz deutlich gesteigert werden. So sind im Rahmen der einzelnen Projekte unterschiedliche Massnahmen wie die energetische Sanierung der Gebäudehülle, Dachausbauten und die Realisierung von Photovoltaikanlagen vorgesehen.

Mit Ausnahme der Melchiorstrasse 9 erhalten alle Gebäude neue Heizungen, neue Balkone und der Aussenraum wird aufgewertet. Verbessert wird auch die Hindernisfreiheit und mit teilweise angepassten Grundrissen wird ein breiterer und flexiblerer Wohnungsmix möglich.

Dies führt zwar gegenüber heute zu einer leichten Reduktion der Anzahl Wohneinheiten, ermöglicht aber Wohnqualität für eine vergleichbare Anzahl Bewohner.

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