Bundesrat

    Bundesrat prüft dauerhafte Struktur zur Armutsbekämpfung

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die Nationale Plattform zur Armutsprävention könnte eine permanente Einrichtung werden.

    Armut
    In der Schweiz sind rund 700'000 Menschen von Armut betroffen. (Symbolbild) - pixabay

    Die im Dezember 2024 auslaufende Nationale Plattform für die Prävention und Bekämpfung der Armut leistet trotz ihrer begrenzten Reichweite qualitativ gute Arbeit. Daher soll jetzt eine dauerhafte Struktur geprüft werden. Dies teilte der Bundesrat am Mittwoch mit.

    In der Plattform engagierten sich der Bund, Kantone, Gemeinden und Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie erarbeiteten Grundlagen zu Themen wie den Bildungschancen von sozial benachteiligten Menschen. Die Plattform fördere die Vernetzung zwischen den beteiligten Akteuren in der Armutspolitik, darunter auch Menschen, die selbst von Armut betroffen sind oder waren, teilte der Bundesrat weiter mit.

    Evaluation zeigt Verbesserungsbedarf

    Gemäss einer am Mittwoch vorgelegten externen Evaluation stiess die Arbeit der Plattform auf breite Zustimmung. Das Wirkungspotenzial sei aber nicht ausreichend ausgeschöpft, hiess es weiter. Die Steuerungsgruppe der Plattform habe daher Vorschläge entwickelt, die die Mängel beheben könnten.

    Der Bundesrat beauftragte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) mit der Erarbeitung eines Konzepts, um die Plattform in eine dauerhafte Struktur zu überführen, wie er weiter mitteilte. Das Konzept soll unter anderem einen Rat für Armutsfragen beinhalten. Die Ergebnisse sollen bis Ende Jahr vorliegen.

    Darauf gestützt werde der Bundesrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Laut Angaben der Landesregierung sind in der Schweiz rund 700'000 Menschen von Armut betroffen. Das sind 8,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #7326 (nicht angemeldet)

    Staat reduzieren, Politiker Löhne/Abfindung/Altersversorgung runter, Strompreis runter, Benzinpreise anpassen, KK Beiträge runter, Kfz-Steuer runter, ÖVP runter, TV Gebühr runter, Mieten deckeln, .... Und wenn wir mal eine Ausgaben Liste vom Staat erhalten, fällt uns sicher noch einiges andere ein.

    User #1606 (nicht angemeldet)

    Nein liebe Bund so geht das nicht! Ihr blasst den Verwaltungsapparat bis zu geht-nicht-mehr auf um Steuergelder zu versumpfen. Die Armen oder Ärmsten bekommen garantiert nichts. 🫣😳

    Weiterlesen

    Armut
    54 Interaktionen
    Präventionsprogramm

    MEHR BUNDESRAT

    Parmelin-Nachfolge
    183 Interaktionen
    Friedli, Rickli & Co.
    Coronavirus masken
    12 Interaktionen
    Bern
    Bundesrat Budget
    3 Interaktionen
    Bei digitalen Abos
    Albert Rösti
    52 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS STADT BERN

    Rapperswil-Jona Lakers SC Bern
    Biel schlägt HCD
    YB Frauen FC Luzern
    1 Interaktionen
    In Unterzahl!
    Dr. Sarah Schläppi
    9 Interaktionen
    «Sarah hat Recht»