Bundesanwaltschaft

Bundesanwaltschaft erhält Strafanzeige gegen Team Switzerland

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Bern,

Nach dem Treffen von Schweizer Unternehmern mit US-Präsident Donald Trump sind bei der Bundesanwaltschaft drei Strafanzeigen eingegangen.

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Kritik gab es an den Geschenken – eine Rolex und ein Goldbarren – für Trump. (Archivbild) - keystone

Bei der Bundesanwaltschaft sind im Zusammenhang mit dem Treffen zwischen Schweizer Unternehmern und US-Präsident Donald Trump drei Strafanzeigen eingegangen. Mitglieder der Grünen fordern gemäss der Wochenzeitung «WOZ» eine strafrechtliche Untersuchung von «Team Switzerland».

Die Bundesanwaltschaft bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass im Zusammenhang mit dem Treffen von Anfang November drei Strafanzeigen gegen unbekannt eingegangen seien. Sie prüfe diese «wie üblich». Weitere Informationen abzugeben, sei derzeit nicht möglich, hiess es am Donnerstag.

Glaubwürdigkeit unserer Institutionen infrage gestellt

Federführend bei der Anzeige waren laut «WOZ» die Tessiner Nationalrätin Greta Gysin und der Waadtländer Nationalrat Raphaël Mahaim, wie die Wochenzeitung berichtete. Es gehe «um die Glaubwürdigkeit unserer Institutionen, die Achtung der Rechtsstaatlichkeit und den internationalen Ruf der Schweiz», stehe in der Anzeige.

Kritisiert würden die Geschenke – eine Rolex und ein Goldbarren –, die Trump beim Treffen überreicht worden seien. Die Grünen sähen darin einen Artikel des Strafgesetzbuchs verletzt, der die «Bestechung fremder Amtsträger» betreffe.

Die Schweiz und die USA hatten nach einem Treffen zwischen Trump und Schweizer Unternehmern sowie Konzernchefs – dem «Team Switzerland» – eine Einigung im Zollstreit bekanntgegeben. Am Treffen beteiligt waren zum Beispiel Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour, Alfred Gantner von der Investmentfirma Partners Group und Richemont-Verwaltungsratspräsident Johann Rupert.

Kommentare

User #2727 (nicht angemeldet)

Bestechung und Korruption geht natürlich nicht. Daher muss das Vorgehen logischerweise untersucht werden.

User #6549 (nicht angemeldet)

Das ist OK aber es braucht auch eine gegen den Bundesrat. Eine Partei lügt. Uebrigens hat Parmelin gesagt, es sei eine Dauer von Tagen bis die 15% in Kraft sind. Jetzt sind es schon Wochen. Es ist immer noch nichts geschrieben, das Parlament muss erst noch über ein Abkommen diskutieren und wählen. In der Zwischenzeit verlieren wir Firmen und Arbeitsplätze. Immer wieder Artikel, TV Sendungen und nicht geht vorwärts.

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