Philip Kohli: «Wirtschaft stärken? Wirtschaft wählen!»

    Philip Kohli
    Philip Kohli

    Bern,

    Die Arbeitslosigkeit steigt – Bern braucht jetzt echte Massnahmen. Ein Gastbeitrag von Philip Kohli, Geschäftsleiter der HIV-Sektion Bern.

    Philip Kohli Porträtfoto
    Philip Kohli ist Rechtsanwalt und Geschäftsleiter der HIV-Sektion Bern. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Arbeitslosigkeit in Bern ist 2025 auf 2,1  Prozent gestiegen.
    • Zwar unscheinbar, doch bedeutet es real rund 3800 mehr Arbeitslose als im Vorjahr.

    Die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern ist im Jahr 2025 um 0,4 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent gestiegen.

    Was auf den ersten Blick wenig dramatisch wirkt, bedeutet in der Realität, dass durchschnittlich rund 3800 Personen mehr ohne Stelle waren als noch im Vorjahr.

    Zwar liegt die Quote weiterhin im langjährigen Durchschnitt, doch die Entwicklung mahnt zur Wachsamkeit.

    Besonders die exportorientierten Branchen litten unter der schwachen Konjunktur und den anhaltenden globalen Unsicherheiten.

    Arbeitslosigkeit
    Im Kanton Bern stieg die Arbeitslosigkeit 2025 an. - Pixabay

    Als Wirtschaftsverband können wir solche – auch globale – Entwicklungen nicht verhindern.

    Konjunkturelle Schwankungen oder internationale Krisen entziehen sich unserem direkten Einfluss.

    Weichen für eine starke Wirtschaft stellen

    Was wir aber tun können, ist entscheidend: Für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgen, Bürokratie abbauen, Unternehmertum stärken und Betriebe dabei unterstützen, schwierige Zeiten zu überstehen.

    Auch die Politik ist gefordert. Entscheide im Rathaus beeinflussen Investitionen, Standortattraktivität und Beschäftigung unmittelbar.

    Arbeitslosigkeit
    Im Jahr 2025 kletterte die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern um 0,4  Prozentpunkte auf 2,1  Prozent. (Symbolbild) - keystone

    Gerade jetzt braucht es Verlässlichkeit statt zusätzlicher Belastungen für Unternehmen.

    Ende März 2026 werden Regierung und Parlament im Kanton Bern neu gewählt – ein wichtiger wirtschaftspolitischer Richtungsentscheid.

    Für die Regierungsratswahlen empfiehlt sich das Bürgerliche Ticket.

    Warst du schon einmal arbeitslos?

    Für die Grossratswahlen lohnt es sich, Kandidierende zu unterstützen, die sich klar für die Wirtschaft einsetzen.

    Denn gute Arbeitsplätze entstehen dort, wo Unternehmertum möglich ist – und wo Politik Verantwortung für den Standort übernimmt.

    Zum Autor

    Philip Kohli (*1991) ist Rechtsanwalt und Geschäftsleiter der HIV-Sektion Bern.

    Kommentare

    User #1370 (nicht angemeldet)

    Den Wirtschaftshäusern wird bereits zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wenn man bedenkt dass die Mehrheit fast ihr ganzes Leben arbeiten müssen während einige wenige auf Kosten deren lebt und der Meinung sind dass es nichts wichtigeres im Leben gäbe als zu arbeiten. Man arbeitet um zu leben und nicht umgekehrt, das gleiche gilt für das System, es ist gemacht um uns zu dienen, leider sind wir aber die Knechte des Systems!

    User #2110 (nicht angemeldet)

    Wirtschaft wählen, damit wir letztendlich in der EU landen? Nein Danke!

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