Aline Trede: So erlebte ich die ersten 100 Tage als Regierungsrätin
Seit etwas über 100 Tagen ist Aline Trede (Grüne) nun im Amt als Berner Regierungsrätin. In ihrer Kolumne spricht sie über die ersten Erfahrungen.

Seit etwas über 100 Tagen bin ich nun im Amt als Regierungsrätin. Ich habe die Direktion für Inneres und Justiz übernommen.
Viele Menschen fragen mich dann immer, ah, das ist Polizei und so. Nein, die Kantonspolizei, Strafvollzug etc. sind bei der Sicherheitsdirektion angesiedelt, die führt Philippe Müller.
Was aber nicht heisst, dass die Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) nicht zur Sicherheit in diesem Kanton beiträgt. Sie ist sehr stark für die Rechtssicherheit verantwortlich, diese zu gewährleisten und zu schützen.
Die Direktion beinhaltet 9 Ämter, die KESB, die Regierungsstatthalterämter und der Datenschützer sind ihr administrativ angegliedert. Zudem sind wir übers Jugendamt für vier kantonale Jugendeinrichtungen zuständig.
Nebst den Ämtern wie das AGR, Amt für Gemeinden und Raumordnung, das Jugendamt und das Rechtsamt, gehören auch die Sozialversicherungen, das Grundbuchamt, das Handelsregisteramt, das Betreibungs- und Konkursamt, die Stelle für religiöse Angelegenheiten und das Amt für Geoinformation zur Direktion.

Rund 1400 Personen arbeiten offen, verlässlich und chancenorientiert für die Menschen in diesem Kanton.
Ich habe eine unglaublich vielfältige Direktion angetroffen, die mit der Bevölkerung in ständigem Austausch ist. Oder wer von Ihnen musste noch nie einen Betreibungsauszug vorweisen oder hat eine Firma im Handelsregister registrieren lassen oder erhält Prämienverbilligung? Genau dafür ist die DIJ da.
Und wir werden in der kommenden Legislatur den Schwerpunkt auf den DIJALOG setzen.
Zur Autorin
Aline Trede (*1983) ist Berner Regierungsrätin für die Grünen. Sie leitet die Direktion für Inneres und Justiz. Zuvor war sie Nationalrätin.












