Der Gitarrist und Banjo-Spieler verkündet nach dem Skandal um seine Person das Aus mit den 'I Will Wait'-Hitmachern.
Winston Marshall
Winston Marshall - Bang

Mumford & Sons muss künftig ohne Winston Marshall auskommen. Der Musiker, der in der Folk-Rock-Band Banjo und Dobro spielt, hat nun bekannt gegeben, dass er Mumford & Sons nach 14 Jahren verlässt. Vor einigen Monaten war er in Kritik geraten, nachdem er das Buch des rechten Journalisten Andy Ngo lobte. Das Werk äussert sich verschwörungstheoretisch über die antifaschistische Gruppierung ANTIFA, was für einen Shitstorm gegen den Künstler sorgte. Marshall legte daraufhin eine Band-Pause ein – nun folgt das endgültige Aus mit den ‚I Will Wait‘-Hitmachern.

In einem langen Post auf der Plattform ‚medium.com‘ geht der 33-Jährige näher auf seine Beweggründe ein. „Meine Freunde und Bandkollegen wurden mit hineingezogen“, schreibt er mit Hinblick auf die Kontroverse um seine Person. „Es hat länger gedauert, bis ich verstand, wie erschütternd es für sie war.“ Die britische Band besteht ausserdem aus Marcus Mumford, Ben Lovett und Ted Dwane, die genau wie er unter dem Skandal litten. „Obwohl wir vier Individuen sind, waren wir aus Sicht der Öffentlichkeit eine Einheit“, fügt Marshall hinzu.

Vor allem Frontmann Marcus Mumford habe unter den Folgen zu leiden gehabt, da sein Name am meisten mit der Band assoziiert werde. „Ich bedauere den Kummer sehr, den sie und ihre Familien an diesem Wochenende erlitten haben. Das tut mir aufrichtig leid“, zeigt sich der Brite zerknirscht. Ich habe sie unbewusst in ein polarisierendes und totemistisches Thema mithineingezogen.“

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