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«Tatort»: Viele Abschiede und neue Ermittler

Nau Prominews
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Deutschland,

Bei «Tatort» und «Polizeiruf 110» sind 2022 einige Ermittler ausgeschieden. Einige werden ersetzt, bei anderen bleibt die Lücke offen.

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«Tatort: Du bleibst hier»: Der Dortmunder Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) mit seinem Kaktus am Grab von Martina Bönisch. - WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jahr 2022 haben einige bekannte Rollen aus «Tatort» oder «Polizeiaufruf 110» geendet.
  • Die Abgänge wurden unterschiedlich eingebaut – zwei Ermittler starben sogar.

Das Personalkarussell dreht sich weiter. Von einigen Ermittlern mussten die Fans sich im Jahr 2022 verabschieden. Eine Kommissarin feierte 2022 ihren Einstand, 2023 werden weitere folgen.

Das Sonntagkrimi-Jahr 2022 hielt einige traurige Abschiede von «Tatort»- und «Polizeiruf 110»-Ermittlerfiguren für die Fans bereit. Alexander «Sascha» Bukow verliess Rostock und Adam Raczek das deutsch-polnische Revier. Martina Bönisch und Nina Rubin traf es allerdings weitaus härter, die Dortmunder und die Berliner Kommissarin starben im Dienst.

Der «Polizeiruf 110» aus Rostock bleibt in der Familie

Am 9. Januar 2022 ermittelte Charly Hübner (50) zum letzten Mal in seiner Paraderolle als Kommissar Alexander «Sascha» Bukow im Rostock-«Polizeiruf 110». Am Ende der Folge «Der Tag wird kommen» kehrte Bukow seiner Heimatstadt den Rücken und wanderte Richtung Russland aus.

Seine Nachfolgerin Melly Böwe nahm im April mit dem Film «Seine Familie kann man sich nicht aussuchen» ihren Dienst auf. Im echten Leben ist Schauspielerin Lina Beckmann (41) die Ehefrau von Charly Hübner.

Bönischs Tod in Dortmund hinterlässt eine Lücke

Der 22. Fall von Kommissarin Martina Bönisch wurde auch ihr letzter. In der Folge «Liebe mich!» stirbt die angeschossene Bönisch in Fabers Armen.

Dieses dramatische «Tatort»-Aus kam überraschend, weil weder Sender noch Schauspielerin Anna Schudt (48) den freiwilligen Ausstieg vorab bekannt gegeben hatten. Die Lücke, die Bönischs Tod im Dortmund-Team hinterlässt, wird vorerst nicht geschlossen.

Karow und die Berliner Frauenpower

Ganz anders ging der Berliner-«Tatort» mit der Situation um, dass Schauspielerin Meret Becker (53) nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Bereits 2019 teilte sie ihre Entscheidung der Öffentlichkeit mit und machte damit ihr «Tatort»-Aus publik.

Am 22. Mai 2022 flimmerte dann die letzte Folge mit Becker über die Bildschirme. In dem Film «Das Mädchen, das allein nach Haus' geht» starb auch Kommissarin Rubin in den Armen ihres Partners.

Kriminalhauptkommissar Karow (Mark Waschke, 50) ermittelte Mitte Dezember im «Tatort: Das Opfer» zwar allein, doch das soll nicht so bleiben. Corinna Harfouch (68) wird auf Meret Becker folgen. Gedreht wurde «Tatort: Nichts als die Wahrheit» im Sommer 2022. Die Ausstrahlung des ersten Karow-Bonard-Sonntagskrimis ist für 2023 im Ersten geplant.

Abschied und Solo im Grenzgebiet

Lucas Gregorowicz (46) spielte seit 2015 den beliebten Kriminalhauptkommissar Adam Raczek in der Brandenburger Ausgabe der «Polizeiruf 110»-Reihe. Am 11. Dezember 2022 stand mit «Abgrund» sein letzter Fall an.

Aufgrund psychischer Probleme quittiert Raczek emotional seinen Dienst. «Nach sieben Jahren und zwölf Abenteuern ist es Zeit zu gehen», sagte Gregorowicz zu seiner Entscheidung. Auch in diesem Fall ist keine Nachfolge bekannt.

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