«Risiko»: Sicherheitsdrama um Prinz Harry und Meghan spitzt sich zu
Seine Anträge um Polizeischutz in Grossbritannien scheiterten mehrfach. Auch weitere Versuche vor Gericht sollen Prinz Harry wenig Erfolg bringen, heisst es.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Harry fordert staatlich finanzierte Sicherheit bei Reisen nach Grossbritannien.
- Nach mehrfachen Niederlagen vor Gericht schenkt ihm ein Insider jetzt wenig Hoffnung.
- In seiner Heimat fürchte man sich vor «zu viel politischem Risiko» bei einer Genehmigung.
In den USA führen Prinz Harry (41) und Meghan Markle (44) ein Leben abgeschottet vom ganzen Trubel. Die privaten Sicherheitsdienste für seine Familie bezahlt der Blaublüter dort aus eigener Tasche.
In seiner Heimat Grossbritannien fordert Harry jedoch einen staatlich finanzierten Sicherheitsschutz. Dieser wurde ihm mit dem Rückzug aus dem Königshaus im Jahr 2020 entzogen.
Der jahrelange Rechtsstreit endete im Februar 2024 mit einer Niederlage für den Sohn von König Charles III. (77). Ein Richter des britischen Innenministeriums urteilte, dass die Entscheidung weder rechtswidrig noch «irrational» sei und keine verfahrenstechnische Ungerechtigkeit vorliege. Nachdem Harry Einspruch dagegen erhoben hatte, erlitt er im vergangenen Jahr erneut eine Niederlage vor Gericht.
Gespaltene Ansichten um Forderung von Prinz Harry
Auch ein neuer Versuch um einen entsprechenden Antrag könnte scheitern, vermutet ein Insider jetzt gegenüber dem «Telegraph». Verantwortliche Politiker fürchten sich offenbar vor massiven öffentlichen Gegenreaktionen und sollen deshalb gegen eine Genehmigung tendieren. Es bestehe «Zu viel politisches Risiko».

Polizei- und Sicherheitsexperten hingegen sehen in Harrys Forderung sogar eine Notwendigkeit. Diese seien der Ansicht, «dass er es aufgrund der bestehenden Bedrohung unbedingt haben muss», meint der Insider.
Der fehlende Polizeischutz hat den Prinzen bisher davon abgehalten, mit Ehefrau Meghan und den gemeinsamen Kindern nach Grossbritannien zu reisen. Das Paar gab an, jährlich Millionen für private Sicherheit auszugeben. Einst boten sie an, die Kosten für den Schutz in Grossbritannien selbst zu übernehmen, um keine Steuergelder zu beanspruchen. Dieses Angebot wurde jedoch abgelehnt.
Ärger im Palast nach Gerichtsentscheid
Bereits 2022 betonte der Blaublüter, dass er sich in seiner Heimat nicht sicher fühle. Als Begründung nannte der Autor des Buchs «Reserve», dass seine Familie «gut dokumentierten neonazistischen und extremistischen Bedrohungen» ausgesetzt gewesen sei.
Prinz Harry und Meghan Markle legten Anfang 2020 ihre royalen Pflichten nieder, bauten sich in Kalifornien ein neues Leben auf. Das Verhältnis zum britischen Palast gilt seit jeher als zerrüttet. Nach Harrys Niederlage vor Gericht vergangenen Mai wurde deutlich, dass eine Versöhnung mit seiner Familie in weitere Ferne rücken dürfte.
In einem TV-Interview beschwerte sich Prinz Williams (43) Bruder über mangelnde Unterstützung seiner Familie im Rechtsstreit um seinen Sicherheitsstatus. Charles hätte «viel Kontrolle» über die Entscheidung vor Gericht gehabt, sich jedoch nicht ausreichend für die Argumente seines Sohnes eingesetzt.


















