Prinz William

    Prinz William wollte Andrew schon lange aus Palast verbannen

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Grossbritannien,

    Laut einem Buch wollte Prinz William den Skandal-Royal Andrew schon viel früher verbannen. Sein Onkel solle sich allein aus seinem eigenen Schlamassel retten.

    prinz william
    Prinz William wollte Andrew schon 2019 verbannen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz William wollte Andrew schon nach dessen BBC-Interview verbannen.
    • Sein Onkel habe sich den Schlamassel eingebrockt, er solle sich selbst retten.
    • William habe gewusst, welche Auswirkungen Andrew auf die Zukunft haben werde.

    Schon lange versuchte sich der britische Palast von Skandal-Royal Andrew Mountbatten-Windsor (65) zu distanzieren. Doch erst im Oktober 2025 wurden ihm wegen seiner Verbindungen zu Jeffery Epstein (†66) die Titel entzogen. Zudem musste er seine Royal Lodge verlassen. Wenn es nach Prinz William (43) gegangen wäre, wäre sein Onkel schon lange verbannt worden.

    Dies schreibt Russell Myers in einem Buch über William und Kate (44), das im Mai erscheint. Der britische «Mirror» konnte einen Auszug bereits anschauen.

    Demnach sprach William bereits im November 2019 mit dem damaligen Kronprinzen Charles (77) und bat ihn, Andrew zu verbannen. Hintergrund war das Interview, das der Skandal-Royal der BBC gab.

    Er wollte dort eigentlich seinen Namen reinwaschen und die Vorwürfe aus der Welt räumen. Doch das misslang ihm deutlich. Danach sah es für ihn noch schlechter aus als zuvor.

    Eine Quelle sagte, William sei der Ansicht gewesen, dass Andrew sich selbst in die missliche Lage gebracht habe. Deshalb sollte er selbst schauen, wie er sich daraus befreien könne. Und zwar möglichst weit weg von der Familie.

    Prinz William sah im Schutz von Andrew keinen Vorteil

    Der Prinz von Wales sei sich auch sicher gewesen, dass die Angelegenheit nie verschwinden werde. «Trotz der Meinung der anderen sah er keinen Vorteil darin, Andrew zu schützen. Seine Meinung war glasklar: Andrew sollte unter keinen Umständen in der Nähe der Familie sein», so ein Insider.

    Zudem habe niemand wissen können, wann die nächsten Vorwürfe, die nächsten Enthüllungen ans Licht kommen würden. «Es war ein Schandfleck für die ganze Königsfamilie.»

    Queen Elizabeth schützte Prinz Andrew

    Nach dem Interview zog sich Andrew offiziell von seiner Rolle zurück. An öffentlichen Veranstaltungen nahm er aber weiterhin mit der Familie teil. Die damalige Monarchin Queen Elizabeth (†96) stellte sich vor ihren Lieblingssohn. Anfang 2022 entzog sie ihm aber trotzdem seine militärischen Titel, verbannte ihn aber nicht aus dem Palast.

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    Queen Elizabeth schützte ihren Lieblingssohn Andrew lange – entgegen den Wünschen von Prinz Andrew. - keystone

    Nach ihrem Tod führte King Charles den Weg fort: Andrew blieb Teil der Familie, trat aber nur selten auf. Ganz von seinem jüngeren Bruder distanzieren wollte er sich nicht.

    Das änderte sich aber im letzten Jahr, als Charles dem öffentlichen Druck nachgab und Andrew den Prinzen-Titel entzog. Zudem warf er ihn aus der Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor.

    Hätte der Palast Andrew früher verbannen sollen?

    Doch warum wollte Prinz William seinen Onkel schon so viel früher verbannen?

    Laut Insidern, die mit dem Autor gesprochen haben, sah der Thronfolger schnell, welche Auswirkungen der Skandal-Royal auf Williams Zukunft hat. «Es fällt sehr leicht, sich in Williams Lage zu versetzen.»

    Zudem habe er seinen Onkel nie besonders gemocht. «Er wollte, dass er so schnell wie möglich verschwindet, bevor der Schlamassel noch weiter voranschreitet.»

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    Kommentare

    User #4170 (nicht angemeldet)

    Royals sind auch nur Menschen. Die Vorfahren haben ausgebeutet, sie sollten das aufarbeiten und den Völkern das Geld für gemeinnützige Zwecke zurückgeben. Den Rest braucht 2026 keiner mehr.

    User #5599 (nicht angemeldet)

    Alle, die hier meinen, der Brite zahlt die RF, haben keine Ahnung. Geht doch einfach mal in den Flughäfen kucken, was da alles RF mässig verkauft wird an Touri Brunz. Selbst die Second Hand Shops verkaufen noch Tassen etc von Diana, Charles, der Queen etc, und das in Scotland! 😏

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