Prinz Andrew

    Ex-Prinz Andrew zieht aus der Royal Lodge wegen Epstein-Skandal aus

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Grossbritannien,

    Der frühere britische Prinz Andrew, der im Epstein-Skandal unter Druck geraten ist, hat das royale Anwesen am Schloss Windsor verlassen.

    Ex-Prinz Andrew
    Bislang liegt keine offizielle Stellungnahme von Ex-Prinz Andrew oder dem Sandringham Estate vor. (Archivbild) - keystone

    Ex-Prinz Andrew ist nach mehr als zwanzig Jahren aus der Royal Lodge bei Windsor ausgezogen. Er hat damit seinen langjährigen Wohnsitz aufgegeben.

    Laut «Reuters» sind neue, belastende Enthüllungen über seinen Umgang mit dem verurteilten Sexualverbrecher Jeffrey Epstein der Grund dafür.

    Verfolgst du die Entwicklungen im Epstein-Fall?

    Der Auszug erfolgte nach Angaben von «Sky News» in Verbindung mit einer aktuellen polizeilichen Überprüfung eines Epstein-bezogenen Vorwurfs. Demnach sei eine Frau angeblich 2010 vom späteren Epstein zu Andrew in die Royal Lodge gebracht worden.

    Ex-Prinz Andrew zieht nach Sandringham

    Der 65-Jährige legte bereits 2019 seine öffentlichen royalen Aufgaben nieder und verlor später alle Titel. Er bezog nun eine kleinere Unterkunft auf dem kaiserlichen Landsitz Sandringham, während Renovierungen für einen dauerhaften Wohnsitz laufen.

    Zu Beginn dieses Jahres berichtete «Sky News», dass Andrew nicht freiwillig umgezogen sei. Sein Bruder, König Charles III., habe den Schritt vorangetrieben, um das Königshaus vom Skandal zu distanzieren.

    Die BBC gab laut «swp.de» an, dass der vorübergehende Wohnsitz auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk liegt. Der endgültige Wechsel sei erst nach Abschluss der Umbauten geplant.

    Stellungnahme zu Epstein-Vorwürfen gefordert

    Laut «Reuters» war die Royal Lodge seit über zwei Jahrzehnten Andrews Zuhause in der Nähe des Schlosses Windsor. Danach wurde der formale Prozess zu seiner Entfernung eingeleitet.

    Royal Lodge
    Die Royal Lodge war über zwei Jahrzehnte Andrews Zuhause. - keystone

    Auf politischer Ebene hat der britische Premierminister laut «Reuters» Empfehlungen ausgesprochen. Demnach sollte Andrew vor dem US-Kongress zu den aufkommenden Vorwürfen Stellung beziehen.

    Der Ex-Prinz selbst betonte zuvor wiederholt, dass er im Zusammenhang mit Epstein kein Fehlverhalten begangen habe.

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    Kommentare

    User #5947 (nicht angemeldet)

    Sein Vater ist wenigstens noch mit Vampiren verwandt und dreht ganz andere Dinger

    User #6464 (nicht angemeldet)

    Warum schafft es Nau einfach nicht sich vom Ex"Prinz" zu trennen? Wenn man im Zusammenhang mit dem Epstein Skandal von Andrew spricht weiss jeder Mensch auf der Welt wer gemeint ist. Nau Mitarbeiter nicht? Da muss am "Prinz" festgehalten werden?

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