Prinz Philip

    Prinz Philip: Testament bleibt laut Gericht geheim

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Grossbritannien,

    Das Testament von Queen-Gemahl Prinz Philip bleibt geheim. Das hat ein Londoner Gericht nach der Klage der Zeitung «Guardian» entschieden.

    Prinz Philip
    Prinz Philip ist im April 2021 im Alter von 99 Jahren gestorben. - imago images/Starface

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine britische Zeitung forderte eine öffentliche Sitzung zum Testament von Prinz Philip.
    • Nun hat ein Londoner Gericht den Antrag abgewiesen.
    • Der letzte Wille des Queen-Gemahls kann damit erst nach 90 Jahren eingesehen werden.

    Der letzte Wille von Queen-Gemahl Prinz Philip bleibt geheim. Ein Berufungsgericht in London lehnte am Freitag eine Klage der Zeitung «Guardian» ab. Damit kann das Dokument erst nach 90 Jahren und auch dann nur im privaten Kreis eingesehen werden.

    Das Blatt hatte gefordert, dass die Sitzung, in dem ein Richter den Verschluss des Nachlasses bestimmt hatte, öffentlich stattfindet. Der Herzog von Edinburgh, wie er in Grossbritannien genannt wird, war am 9. April 2021 gestorben, rund zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag.

    Letzter Wille von Prinz Philip in Tresor versiegelt

    Der letzte Wille von Prinz Philip ist mit den Testamenten von mehr als 30 anderen Royals in einem Tresor versiegelt. Zuletzt waren 2002 die Nachlässe der Mutter und Schwester von Königin Elizabeth II. – «Queen Mum» und Prinzessin Margaret – hinzugefügt worden.

    Queen Elizabeth Prinz Philip
    Die verstorbene Queen Elizabeth und ihr verstorbener Ehemann Prinz Philip. - dpa

    Die Zeitung hatte dem Richter vorgeworfen, er habe den Medien die Möglichkeit genommen, an einer Sitzung teilzunehmen. Bei dieser war dann die Versiegelung des Testaments verfügt worden. Dabei bestehe ein grosses öffentliches Interesse. Der Richter hatte seine Entscheidung mit dem besonderen Status der Royal Family begründet.

    Information hätte Mediensturm ausgelöst

    Das Berufungsgericht entschied, es sei nicht so, dass «Fairness verlangte, die Medien über die Anhörung zu informieren». Es habe keine Möglichkeit gegeben, die Presse auf die Anhörung aufmerksam zu machen, «ohne den befürchteten Mediensturm zu riskieren», so die Richter. Zudem wären die Interessen der Königin und ihrer Familie nicht geschützt gewesen.

    «Es ist wahr, dass das Gesetz gleichermassen für die königliche Familie gilt. Aber das bedeutet nicht, dass das Gesetz in allen Situationen zu den gleichen Ergebnissen führt», betonte das Gericht. Die Umstände seien zwar aussergewöhnlich. Aber: «Wir sind uns nicht sicher, ob ein besonderes öffentliches Interesse daran besteht, zu erfahren, wie das Vermögen der königlichen Familie verteilt wird.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Prinz Philips gedenkfeier
    17 Interaktionen
    Erster Todestag
    Queen Elizabeth
    37 Interaktionen
    «Kein Wort»
    Meghan markle Queen Elizabeth
    82 Interaktionen
    Queen Elizabeth:

    MEHR IN PEOPLE

    Zeki Yuliya
    8 Interaktionen
    «Was für ein Timing!»
    Giuliano Ariel
    14 Interaktionen
    Ex von Ariel
    Russell Brand
    Nach Verurteilung
    Justin Timberlake
    13 Interaktionen
    Fauxpas

    MEHR PRINZ PHILIP

    Prinz Philip
    War er krank?
    Prinz Philip
    104 Interaktionen
    Dokumente aufgetaucht
    Prinz Philip
    18 Interaktionen
    Wegen «The Crown»
    Philip
    38 Interaktionen
    Camilla wird Königin

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Robert Pattinson
    17 Interaktionen
    007-Rennen
    katy perry russell brand
    Vergewaltiger
    3 Interaktionen
    London