Paris Jackson kämpft um Millionen aus dem Nachlass ihres Vaters
Der Nachlass Paris Jackson sorgt für einen neuen Rechtsstreit: Die Tochter von Michael Jackson fordert 600 Millionen Dollar für ihre Familie.

Mehr als 17 Jahre nach dem Tod von Michael Jackson ist sein Nachlass erneut Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Seine Tochter Paris Jackson verlangt eine vorläufige Übertragung von 600 Millionen US-Dollar in einen Familientreuhandfonds.
Davon sollen sie und ihre beiden Brüder Prince und Bigi profitieren. Den entsprechenden Antrag reichte die 28-Jährige am 29. Oktober 2026 bei einem Gericht in Los Angeles ein.
Wie die «T-online» berichtet, richtet sich Paris Jacksons Forderung gegen John Branca. Er ist für die Verwaltung des Nachlasses ihres Vaters verantwortlich.
Paris Jackson fordert 600 Millionen Dollar für Familientreuhandfonds
Nach Darstellung von Paris Jackson wurde der Familientreuhandfonds bislang nicht ausreichend mit Vermögenswerten ausgestattet. Dabei habe der Nachlass seit dem Tod ihres Vaters erhebliche Einnahmen erzielt.
Laut dem «N-TV» sollen mit dem Nachlass seit 2009 Milliarden von Dollar erwirtschaftet worden sein. Paris beantragt deshalb eine Teilauszahlung von 600 Millionen Dollar oder einen Betrag, den das Gericht für angemessen hält.
Der Familientreuhandfonds wurde ursprünglich eingerichtet, um die drei Kinder finanziell abzusichern. Wie die «T-online» schreibt, sollten die Geschwister ab ihrem jeweiligen 21. Geburtstag Einkünfte aus ihren Treuhandanteilen erhalten.
Nachlassverwaltung verweist auf Millionenforderung der US-Steuerbehörde
Weitere Auszahlungen aus dem eigentlichen Vermögen waren zu ihren 30., 35. und 40. Geburtstagen vorgesehen. Laut den testamentarischen Bestimmungen sollte keines der Kinder vor seinem 30. Geburtstag eine entsprechende Ausschüttung erhalten.
Die Nachlassverwaltung weist die Anschuldigungen von Paris Jackson zurück. Sie argumentiert, dass der Familientreuhandfonds erst vollständig finanziert werden könne, wenn mehrere rechtliche Angelegenheiten geklärt seien.
Eine zentrale Rolle spielt dabei ein Streit mit der US-Steuerbehörde IRS. Diese hatte ursprünglich Steuern und Strafzahlungen von rund 700 Millionen Dollar aus dem Nachlass gefordert, wie der «Deutschlandfunk Kultur» berichtet.
Bereits über 200 Millionen Dollar an Begünstigte ausgezahlt
Die Forderung konnte zwischenzeitlich reduziert werden. Allerdings ist die Angelegenheit nach Angaben der Nachlassverwaltung noch nicht endgültig abgeschlossen.
Auch den Vorwurf, Zahlungen an die Begünstigten zurückgehalten oder gekürzt zu haben, weist die Verwaltung zurück. Laut der «T-online» flossen bereits über 200 Millionen Dollar an die Begünstigten.

Der aktuelle Antrag ist Teil eines bereits länger andauernden Konflikts zwischen Paris Jackson und der Nachlassverwaltung. Dabei geht es insbesondere darum, wann und in welchem Umfang die drei Kinder Zugriff auf das Erbe ihres Vaters erhalten.












