McDonald's wächst im dritten Quartal dank Auslandsgeschäft
Der US-Fastfoodriese McDonald's hat im dritten Quartal 2026 dank seines internationalen Geschäfts mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Vor allem in Deutschland und Australien liefen die Geschäfte gut, während die Verkäufe in Frankreich zurückgingen.

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 1 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar, wie McDonald's am Mittwoch mitteilte. Der Reingewinn legte um 9 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar zu.
Auf vergleichbarer Fläche, also ohne die Eröffnung neuer Restaurants, stiegen die Verkäufe um 1,5 Prozent. Damit schnitt McDonald's etwas besser ab als von Finanzanalysten erwartet.
In den USA, dem wichtigsten Markt des Konzerns, gingen die vergleichbaren Verkäufe um 0,2 Prozent zurück. Die geringere Zahl an Restaurantbesuchen wurde durch höhere durchschnittliche Ausgaben pro Bestellung teilweise ausgeglichen. Mit Massnahmen zur Verbesserung des Preis-Leistungs-Verhältnisses versucht McDonald's, wieder mehr Kunden in seine US-Restaurants zu locken.
Auf den internationalen Märkten, in denen McDonald's seine Geschäfte direkt betreibt, stiegen die vergleichbaren Verkäufe um 1,4 Prozent. Wachstumstreiber waren Deutschland und Australien, während Frankreich einen Rückgang verzeichnete. Angaben zur Schweiz macht der Konzern nicht.
Eine wichtige Rolle spielen für McDonald's zunehmend die Kundenbindungsprogramme. In den 70 Märkten mit solchen Treueprogrammen erzielte der Konzern im dritten Quartal mit registrierten Mitgliedern einen Umsatz von mehr als 11 Milliarden Dollar. Über die vergangenen zwölf Monate summierten sich diese Verkäufe auf 41 Milliarden Dollar. Laut Konzernangaben besuchen Mitglieder des Treueprogramms die Restaurants zweieinhalbmal so häufig wie andere Kunden.
McDonald's-Chef Chris Kempczinski zeigte sich erfreut über die «solide Entwicklung» in weiten Teilen des internationalen Geschäfts. Zugleich stimme ihn die im Laufe des Quartals beobachtete Verbesserung in den USA zuversichtlich.










