Erster muslimischer Senator nennt Vize Vance «Habibi»
Millionen Amerikaner haben bei den Midterms gewählt. Den Demokraten gelingt der grosse Sieg – sie stellen nun in beiden Kammern die Mehrheit.

Im Überblick
51- Nach US-Zwischenwahlen: Gold legt zu, Dollar verliert
- El-Sayed nennt Vance «Habibi»
- Moskau: Trump bleibt Präsident
- Demokrat Ford gewinnt Gouverneurswahl in Nevada
- US-Demokraten in der Schweiz sind vom Resultat «überwältigt»
- Pete Ricketts verteidigt Sitz in Nebraska
- Mit Amy Klobuchar verliert die Schweiz eine Vertreterin im US-Senat
- Demokratin Hobbs gewinnt Gouverneurswahl in Arizona
- Demokratin Benson gewinnt Gouverneurswahl in Michigan
- Demokrat an Republikaner: «Nehmt euch Anwälte»
- Amerikaner haben bei Midterms «deutliche Botschaft» gesendet
- El-Sayed: Erster muslimischer US-Senator gewählt
- «Amerika ist zurück» – Demokraten feiern Wahlerfolg
- Demokrat Jackson siegt bei wichtigem Senatsrennen in Maine
- Demokratin Haaland als erste indigene Frau zur Gouverneurin gewählt
- Demokrat Jackson stürzt Collins nach fast 30 Jahren
- Trump: Sender Fox News für Niederlagen mitverantwortlich
- Trump zeigt sich nach Wahl-Schlappe versöhnlich
- Demokraten holen sich den US-Senat
- Trump weist Verantwortung für Midterms-Ergebnis von sich
- Demokrat Hamilton gewinnt tiefroten Senatssitz in Kansas
- Demokratin Gina Hinojosa wird Gouverneurin in Texas
- Historisch: Demokrat erobert sich Senatssitz in Texas
- US-Heimatschutzminister: Wollen nach der Wahl jede Stimme prüfen
- Trump äussert sich
- Demokratin erobert Senatssitz in South Carolina
- Demokraten holen die Mehrheit im Repräsentantenhaus
- Demokraten erobern drei Sitze im Repräsentantenhaus
- Florida wählt ersten schwarzen Gouverneur
- Republikaner verteidigen Senatssitze Kentucky und Oklahoma
- Erste schwarze Gouverneurin der USA in Georgia
- Ex-Senatorensitz von Rubio bleibt bei Republikanern
- Erster offen schwuler Senator gewinnt in New Hampshire
- Demokraten holen Senatssitz in North Carolina
- New York Times: Chancen für Demokraten gut
- Republikanisches Gerrymandering in Florida erfolglos
- Demokrat Talarico in Führung
- Wahllokale in 16 Bundesstaaten geschlossen
- Demokraten verteidigen Senatssitz in Georgia
- Frühe Resultate geben Demokraten Hoffnung
- Erste Resultate sind hier
- Mehrere Bundesstaaten schliessen Wahllokale
- Technische Probleme an Wahlstationen
- Erste Wahllokale sind geschlossen
- Das sind die wichtigsten Themen für die Wähler
- ICE postet Bilder von angeblichen Wahlbetrügern
- Hier wird es besonders spannend
- Promis mischen den Wahlkampf auf
- Astronauten stimmen an Bord der ISS ab
- El Sayed in Michigan im Vorteil
- Midterms in vollem Gange
Die Zwischenwahlen in den USA sind für Präsident Donald Trump zu einer herben Niederlage geworden. Die Demokraten haben sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit erobert. Damit verliert Trump zur Halbzeit seiner zweiten Amtszeit die bisherige Unterstützung durch die republikanischen Mehrheiten im Kongress.
Bei den sogenannten Midterms standen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 der 100 Senatssitze zur Wahl. Der Machtwechsel dürfte es Trump in den kommenden zwei Jahren deutlich erschweren, seine politischen Vorhaben durchzusetzen.

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Der Goldpreis ist mit einer Schwäche des Dollar nach den US-Zwischenwahlen kräftig gestiegen. Nach der krachenden Niederlage der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump bei den Midterms geriet der Dollar zu allen anderen Währungen unter Druck.
Der bei der Senatswahl in Michigan erfolgreiche Demokrat Abdul El-Sayed ist gleich in seiner Siegesrede wieder auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump und dessen Vize JD Vance gegangen.
Trumps Republikaner hatten den linken Politiker als radikalen «Kommunisten» dargestellt und seinen Namen absichtlich falsch ausgesprochen.

«Donald, hör mal, ich weiss, dass du Probleme mit meinem Namen hattest», sagte El-Sayed nun. Sobald Vance ihn im Januar vereidigt habe, «kannst du mich einfach Senator nennen».
Den Vizepräsidenten sprach El-Sayed mit dem arabischen Wort «Habibi» an (in etwa: «Mein Lieber»). «Es liegt eine so köstliche Ironie darin, dass du verfassungsmässig verpflichtet bist, mich im Januar zu vereidigen», sagte El-Sayed.

Vance hatte den demokratischen Kandidaten im Wahlkampf unter anderem als «kleines Wiesel» bezeichnet.
Der 42-jährige El-Sayed gewann das Rennen um einen Senatssitz gegen den republikanischen Kandidaten Mike Rogers (63). Er wird damit der erste Muslim im US-Senat sein.
Trotz der deutlichen Niederlage der Republikaner von US-Präsident Donald Trump hofft Moskau nach Kremlangaben auf eine Fortsetzung von Trumps Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs.

Trump bleibe Präsident und Moskau rechne fest damit, dass er auch seine Friedensbemühungen fortsetze, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem kremlnahen Journalisten Alexander Junaschew.
Die Demokraten haben Hochrechnungen zufolge das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Nevada erobert.
Der demokratische Kandidat Aaron Ford setzte sich gegen den republikanischen Amtsinhaber Joe Lombardo durch, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen berichtete. Beide hatten sich in Umfragen vorab ein enges Rennen geliefert.
Die Erleichterung unter den in der Schweiz lebenden US-Demokraten ist am Mittwochmorgen in Zürich gross. Bei einer Zusammenkunft feierten Mitglieder der Organisation «Democrats Abroad» sowie Unterstützerinnen und Unterstützer den Ausgang der US-Zwischenwahlen.
«Ich bin überwältigt und sehr glücklich, das Ganze ist einfach der Hammer», sagte Renée Rousseau, Mitglied von «Democrats Abroad». Mit einem solchen Resultat habe im Vorfeld niemand gerechnet.

Besonders bemerkenswert sei der Umschwung in traditionell konservativen Regionen: Dass Staaten wie Texas an die Demokraten gingen oder in Mississippi ein afroamerikanischer Kandidat führe, zeige eine breite Bewegung.
«Das bedeutet, dass nicht nur Latinos und Afroamerikaner an die Urne gegangen sind, sondern auch ein grosser Anteil weisser Republikaner, die sich gegen die eigene Partei entschieden haben», so Rousseau. Das Motto laute «Country over party» – das Land steht über der Partei.
Harte Arbeit nötig
Für die kommenden zwei Jahre sieht Rousseau nun harte politische Arbeit auf die Demokraten zukommen.
Man dürfe sich nicht in Revanchegelüsten verlieren oder unrealistische Forderungen des linken Parteiflügels bedienen, wie etwa eine sofortige Inhaftierung Trumps: «Das ist Blödsinn.»

Stattdessen gehe es darum, «Trump und seine Administration unter Kontrolle zu bringen» und die konkreten Sorgen der Bevölkerung anzugehen.
Das bedeute bezahlbare Benzinpreise und Lebensmittel oder sichere Arbeitsplätze. Zu den dringendsten Aufgaben zählte sie zudem die Sicherung von «Obamacare» sowie Reformen im Bereich des Grenz- und Asylrechts.
Der Republikaner Pete Ricketts hat die Senatswahl im US-Bundesstaat Nebraska gewonnen. Er setzt sich gegen den parteiunabhängigen Herausforderer Dan Osborn durch. Ricketts, ehemaliger Gouverneur von Nebraska, war 2023 in den Senat berufen worden.

Osborn, ein früherer Gewerkschaftsführer, hatte trotz eines schwierigen politischen Umfelds für die Republikaner auf einen Überraschungserfolg gehofft. Mit Ricketts' Wiederwahl sichern die Republikaner ihre Mehrheit im US-Senat weiter ab.
Mit der Wahl der Demokratin Amy Klobuchar zur Gouverneurin von Minnesota verliert die Schweiz ab Januar eine einflussreiche Vertreterin im US-Senat. Klobuchar war Teil des «Friends of Switzerland Caucus», der 2003 ursprünglich im US-Repräsentantenhaus gegründet und später auf den Senat ausgeweitet wurde.

Klobuchar hat Schweizer Wurzeln – über ihren Grossvater mütterlicherseits. Sie wurde mit über 55 Prozent der Stimmen anstelle der Republikanerin Lisa Demuth zur Gouverneurin gewählt. Damit wird Klobuchar die Nachfolge von Tim Walz antreten, dem erfolglosen Mitkandidaten von Kamala Harris bei den Präsidentschaftswahlen 2024.
Als neue Gouverneurin muss Klobuchar den Senat verlassen. Gemeinsam mit dem Republikaner John Barrasso war sie dort Co-Vorsitzende der Freundschaftsgruppe Schweiz-USA. Von den insgesamt vier Mitgliedern der Gruppe im Senat musste sich am Dienstag nur der Republikaner Jim Risch aus Idaho erneut im Amt bestätigen lassen, was ihm problemlos gelang. Risch wurde für weitere sechs Jahre als Senator gewählt.
Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen Hochrechnungen zufolge den Gouverneursposten im Bundesstaat Arizona verteidigt. Die amtierende Gouverneurin Katie Hobbs setzte sich gegen ihren republikanischen Herausforderer Andy Biggs durch und bleibt damit im Amt, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen berichtete.

Hobbs hatte für eine zweite Amtszeit kandidiert. Sie bekleidet das Amt seit 2023, zuvor war die Demokratin Secretary of State von Arizona und damit unter anderem für die Aufsicht über Wahlen zuständig. Davor gehörte sie dem Repräsentantenhaus und dem Senat des Bundesstaates an und war Minderheitsführerin im Staatssenat.
Vor ihrer politischen Laufbahn arbeitete sie jahrelang als Sozialarbeiterin. Trotz regelmässiger Angriffe von Donald Trump setzte sie im Umgang mit dem US-Präsidenten bislang eher auf einen zurückhaltenden Kurs als auf die direkte Konfrontation.
Arizona, bekannt für seine Wüstenlandschaften und den berühmten Grand Canyon, liegt im Südwesten der USA. Rund 7,6 Millionen Menschen lebten 2025 laut Zensus in dem Bundesstaat. Hauptstadt und grösste Stadt ist Phoenix.
Die Demokraten haben bei den US-Wahlen den Gouverneursposten im Bundesstaat Michigan verteidigt. Die Demokratin Jocelyn Benson setzte sich gegen ihren republikanischen Gegenkandidaten John James durch, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldete.

Benson war bislang Secretary of State von Michigan und in dieser Funktion unter anderem für die Aufsicht über die Durchführung von Wahlen zuständig. Sie will sich als Gouverneurin für eine bezahlbare Krankenversicherung und erschwingliche Wohnungen, geringere Stromkosten und bessere Bildung einsetzen.
Michigan im Mittleren Westen der USA grenzt an vier der fünf Grossen Seen und an Kanada. Rund zehn Millionen Einwohner zählt der Bundesstaat, der sich in zwei grosse Halbinseln aufteilt. Michigans grösste Stadt ist Detroit, Lansing ist die Hauptstadt.
Nach zwei Amtszeiten durfte die bisherige Gouverneurin Gretchen Whitmer nicht erneut kandidieren. Der Demokratin werden seit Jahren Ambitionen auf das Präsidentenamt nachgesagt.
Die Demokraten haben nach ihrem Wahltriumph bei den Midterms den Republikaner eine klare Ansage gemacht. «Nehmt euch Anwälte», schrieb der demokratische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, Robert Garcia, auf der Plattform X.
Der Demokrat aus Kalifornien machte klar, dass seine Partei ihre neuen Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus auch für Untersuchungen gegen US-Präsident und dessen Regierung nutzen will. Garcia sitzt im mächtigen Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses.
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat den klaren Sieg der Demokraten bei den Parlamentswahlen als «deutliche Botschaft» des amerikanischen Volks gewertet. «Sie wollen eine Politik, die Menschen zusammenbringt und nicht auseinandertreibt, und Anführer, die konkrete Lösungen für ihre Probleme anbieten», schrieb Obama auf der Online-Plattform X.

«Diese Regierung ist noch zwei Jahre im Amt, aber unsere Aufgabe ist es jetzt, die Ärmel hochzukrempeln, Veränderungen vorzunehmen, wo immer wir die Macht dazu haben, weiteren Schaden zu verhindern und das Fundament für die Zukunft zu legen», so der Demokrat.
Die Republikaner von US-Präsident Donald Trumps hatten bei den Midterms zuvor beide Kammern im Kongress verloren.
Der progressive Demokrat Dr. Abdul El-Sayed hat laut Associated Press die US-Senatswahl im Bundesstaat Michigan knapp für sich entschieden. Damit sichern die Demokraten ihren Sitz in einem politisch hart umkämpften Bundesstaat.

Der 42-Jährige wird im Januar als erster muslimischer Senator in den US-Senat einziehen.
Im Wahlkampf setzte er sich gegen den Republikaner und ehemaligen Kongressabgeordneten Mike Rogers durch.

Der von heftigen politischen Auseinandersetzungen und hohen Wahlkampfkosten geprägte Wettbewerb sorgte bis zuletzt für Spannung.
Nach ihren teils historischen Erfolgen bei den US-Parlamentswahlen haben die Demokraten einen politischen Kurswechsel versprochen.
«Amerika ist zurück», rief der demokratische Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, vor jubelnden Anhängern.
Die Amerikaner hätten deutlich gemacht, dass sie genug von Extremismus und Korruption hätten. Sobald die Demokraten im Januar die Kontrolle über das Parlament übernähmen, wollten sie damit beginnen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Auch der bisherige demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, feierte den Wahlsieg seiner Partei. «Entgegen allen Erwartungen haben wir Demokraten den Senat gewonnen», sagte er bei einer Pressekonferenz in Washington.
Noch im vergangenen Jahr hätten viele über die Vorstellung gelächelt, die Mehrheit zurückzugewinnen.
Nun hätten die Wähler den Republikanern eine klare Absage erteilt. «Wir haben zugehört, sie nicht», sagte Schumer. An die Menschen gerichtet versprach er: «Entlastung ist auf dem Weg.»
Jeffries könnte Geschichte schreiben
Die Demokraten haben bei Parlamentswahlen die Mehrheit sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus zurückgewonnen, wie US-Medien auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wahlbefragungen meldeten.
Schumer dürfte damit künftig Mehrheitsführer im Senat werden. Jeffries könnte als erster Schwarzer in der Geschichte der USA zum Vorsitzenden des Repräsentantenhauses gewählt werden.
Die frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gratulierte ihm bereits. Die Amerikaner hätten mit ihrer Entscheidung das republikanische Machtmonopol in Washington gebrochen und die Kontrolle über Präsident Trump durch den Kongress wiederhergestellt, erklärte sie.
Die Republikaner haben Hochrechnungen zufolge auch einen stark umkämpften Senatssitz im Bundesstaat Maine verloren.
Senatorin Susan Collins, die fast 30 Jahre in der Kongresskammer sass, unterlag gegen den demokratischen Herausforderer Troy Jackson, wie die Sender CNN und Fox News auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldeten.

Collins gab US-Medien zufolge bekannt, sie habe Jackson angerufen, um ihm zu gratulieren und eine reibungslose Amtsübergabe zuzusichern. Collins' Niederlage ist auch eine schwere Schlappe für Präsident Donald Trump.
Der Bundesstaat Maine liegt im vor allem demokratisch geprägten Nordosten der USA. Wichtige Wirtschaftszweige sind unter anderem Fischerei sowie Forst- und Landwirtschaft.
Collins versuchte sich von Trump zu distanzieren
Der gelernte Holzarbeiter Jackson war für den ursprünglichen Demokraten-Kandidaten Graham Platner eingesprungen, der nach schweren Vorwürfen aufgegeben hatte.
Jackson stellte sich wie sein Vorgänger als Vertreter der Arbeitnehmer dar – allerdings bringt er anders als Platner viel politische Erfahrung mit. Er war zuvor unter anderem Präsident des Senats in Maine.

Jackson setzte Collins vor allem für ihre Unterstützung der Agenda von Trump unter Druck. Themen wie Zölle und der Krieg im Iran sind in weiten Teilen der US-Bevölkerung unbeliebt.
Collins stellte sich hingegen als unabhängige Senatorin dar, die etliche Male gegen Initiativen der Regierung gestimmt habe.
Platner zog sich zurück
Die Vorwahl der Demokraten hatte eigentlich Platner gewonnen. Anfang Juli zog sich der politische Neueinsteiger jedoch nach Vorwürfen der Vergewaltigung und aggressiver Übergriffe gegen frühere Partnerinnen zurück.
Die Demokratin Deb Haaland ist Hochrechnungen zufolge als erste indigene Frau in der Geschichte der USA zur Gouverneurin gewählt worden.
Haaland setzte sich im Bundesstaat New Mexico gegen den Republikaner Gregg Hull durch, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen berichtete. Ihr Wahlsieg war in Umfragen vorhergesagt worden.

Die 1960 geborene Haaland war zuvor unter anderem zwischen 2021 und 2025 Innenministerin unter US-Präsident Joe Biden – und hatte damit als erste indigene Frau einen Ministerposten in den USA bekleidet.
New Mexico liegt im Südwesten der USA und hat rund zwei Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Santa Fe. Gouverneure sind die Regierungschefs der US-Bundesstaaten und grob vergleichbar mit Ministerpräsidenten der Bundesländer.
Die Demokraten holen einen weiteren Senatssitz: In Maine schlägt Troy Jackson laut Prognosen die langjährige Republikanerin Susan Collins.

Die Senatorin sass fast 30 Jahre in der Kammer und war die einzige Republikanerin, die einen Bundesstaat vertrat, den Trump 2024 verloren hatte.
Jackson, früherer Präsident des Senats von Maine, war erst vor gut drei Monaten als Ersatzkandidat eingesprungen.
US-Präsident Donald Trump hat den Sender Fox News mitverantwortlich für die herbe Niederlage der Republikaner bei den Midterms gemacht.
Der Sender trage Verantwortung, weil er ständig Demokraten «und Schlimmeres» in den Fokus stelle, meinte er auf seiner Plattform Truth Social.

Der Sender Fox News gilt als konservativ und räumt dem Präsidenten wesentlich mehr Sendezeit ein als andere grosse US-Sender. Über demokratische Kandidaten in entscheidenden Senatsrennen hatte er vor der Wahl überwiegend negativ berichtet.
Präsident Donald Trump (80) hat sich nach der Wahlschlappe der Republikaner versöhnlich gezeigt.
In einem Telefoninterview mit der «New York Times» sagte er: «Ich bin absolut bereit, diese Ergebnisse zu akzeptieren.» Er wolle mit den Demokraten zusammenarbeiten und werde «wohl etwas aushandeln».
Vor der Wahl hatte er noch erklärt, er erkenne das Ergebnis nur an, wenn die Wahl «ehrlich» ablaufe. Die Niederlagen führte er darauf zurück, dass er nicht auf dem Stimmzettel stand.

Nach der eindeutigen Niederlage bei den Midterms in den USA hat Trump den Demokraten sogar zum Sieg gratuliert.
«Nun, ich sage Folgendes: Herzlichen Glückwunsch an die Demokraten. Sie haben gute Arbeit geleistet», sagte Trump dem Sender Fox News. Die Demokraten hätten lange auf diesen Moment hingearbeitet.
Als persönliche Niederlage sah Trump die Schlappe bei den Midterms allerdings nicht an. «Ich stand nicht auf dem Wahlzettel», sagte er.
Angesichts einer sich abzeichnenden Niederlage bei den Midterms hat Trump eine Mitverantwortung für das Wahlergebnis von sich gewiesen.
«Ich stand nicht auf dem Stimmzettel», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. «Und wenn ich darauf gestanden hätte, hätten wir ERDRUTSCHARTIG gewonnen!», schrieb er weiter, teils in Grossbuchstaben.
Der Demokrat Adam Hamilton (62) gewinnt die Senatswahl im tiefroten Kansas, wie CNN prognostiziert. Der Pastor einer Methodisten-Megakirche schlägt Amtsinhaber Roger Marshall mit fast neun Prozentpunkten Vorsprung. Er ist der erste Demokrat seit 1932, den Kansas in den Senat wählt.
Trump hatte den Bundesstaat 2024 mit 16 Prozentpunkten Vorsprung gewonnen. Damit kommen die Demokraten laut Prognosen auf vier eroberte Senatssitze, so viele, wie sie netto für die Mehrheit brauchen.
Die Demokratin Gina Hinojosa (52) hat die Gouverneurswahl in Texas gewonnen, wie die «Texas Tribune» berichtet. Sie schlägt den republikanischen Amtsinhaber Greg Abbott und verwehrt ihm eine vierte Amtszeit.
Hinojosa wird die erste Latina an der Spitze von Texas. Seit 1990 hatte der Bundesstaat keinen demokratischen Gouverneur mehr gewählt. Abbott galt vor der Wahl als Favorit.
Sogar im sonst tiefroten Texas geht ein Trump-Kandidat unter. Der Präsident hatte kurz vor der Stichwahl im Mai den Generalstaatsanwalt Ken Paxton unterstützt.
Paxton setzte sich daraufhin gegen den langjährigen republikanischen Senator John Cornyn durch, der erste Texaner im Senat seit 1970, der die Nominierung verlor.

Nun unterliegt Paxton laut CNN-Prognosen dem Demokraten James Talarico. Es ist der erste demokratische Sieg bei einer landesweiten Wahl in Texas seit 1994.
US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin will nach den Zwischenwahlen prüfen lassen, ob Menschen ohne Wahlberechtigung abgestimmt haben.
Man werde nach der Wahl alle Daten und die «Wahlprotokolle sammeln, diese durchgehen und sicherstellen, dass niemand illegal gewählt hat», sagte Mullin dem US-Fernsehsender Fox News.
Auf welcher rechtlichen Grundlage Mullin die Unterlagen prüfen lassen will, liess er offen. Das Abhalten der Wahlen liegt in den USA im Wesentlichen in Verantwortung der Bundesstaaten.
Für die Vorwürfe angeblichen Wahlbetrugs durch abstimmende Ausländer lieferte die Regierung bisher keine Belege.

Mullin wies zugleich Warnungen vor einer möglichen Einschüchterung von Wählern durch die US-Einwanderungsbehörde ICE entschieden zurück.
ICE hatte am Tag der Kongresswahlen mehrere Mitteilungen über Festnahmen wegen angeblichen Wahlbetrugs veröffentlicht. Unklar blieb zunächst, ob ein Zusammenhang zu den aktuellen Zwischenwahlen bestand.
Die Vorwürfe betreffen laut den Posts auf der Plattform X teilweise Jahre zurückliegende Wahlen. Mullin sagte beim Sender Fox News, ICE-Agenten würden nicht an Wahllokalen tätig, «es sei denn, es besteht eine Bedrohung.»
Bürgerrechtsorganisationen in den USA hatten befürchtet, dass Einsätze oder Festnahmen nahe Wahllokalen sowie die Drohung damit Menschen mit Migrationshintergrund von der Stimmabgabe abhalten könnten.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schürt immer wieder Zweifel daran, dass US-Wahlen rechtmässig ablaufen.
Die Demokratin Annie Andrews (45) gewinnt laut Prognosen den Senatssitz in South Carolina. Die Kinderärztin schlägt die Republikanerin Darline Graham (62), die im Juli nach dem Tod ihres Bruders Lindsey Graham ernannt worden war.
Trump hatte sich im Wahlkampf für Graham starkgemacht und den Bundesstaat 2024 mit fast 18 Prozentpunkten gewonnen.
Andrews wird die erste Frau, die South Carolina in den Senat wählt. Zuletzt holte 1998 ein Demokrat dort einen Senatssitz.

Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen, wie das Election Desk von «CNBC» prognostiziert.
Sie kommen demnach auf mindestens 225 der 435 Sitze, 218 sind für die Mehrheit nötig. Für Präsident Donald Trump wird es damit in seinen letzten zwei Amtsjahren deutlich schwieriger, im Kongress Gesetze durchzubringen.
Die Demokraten haben bei den Midterms drei Sitze der Republikaner im Repräsentantenhaus erobert.
Für die Mehrheit brauchen sie unter dem Strich drei Sitze mehr als vor der Wahl. Das reicht also, wenn sie selbst keinen Sitz verlieren. Eine Prognose für die Mehrheit gibt es noch nicht.
Die Republikaner haben die Gouverneurswahl in Florida laut AP-Hochrechnung knapp gewonnen.
Der Trump-Verbündete Byron Donalds setzt sich gegen den Demokraten David Jolly durch und wird der erste schwarze Gouverneur in der Geschichte des Bundesstaats.

Er folgt auf Ron DeSantis, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten durfte. Die Demokraten haben seit 1999 keinen Gouverneur mehr in Florida gestellt.
Die Republikaner haben bei den Midterms zwei Senatssitze gehalten, wie «CNN» prognostiziert.
In Oklahoma gewinnt Kevin Hern, den Trump schon in der Vorwahl unterstützte. In Kentucky beerbt Andy Barr den langjährigen Senator Mitch McConnell und schlägt den Demokraten Charles Booker.
Neben den Senatoren und den Mitgliedern des Repräsentantenhauses werden bei den Midterms auch zahlreiche Gouverneure gewählt.
In Georgia hat dabei laut CNN-Prognose die Demokratin Keisha Lance Bottoms historisches geschafft. Die frühere Bürgermeisterin von Atlanta wird die erste schwarze Gouverneurin der USA.

Sie setzt sich gegen den republikanischen Milliardär und Gesundheitsmanager Rick Jackson durch und folgt auf den Republikaner Brian Kemp.
Der frühere Senatssitz von US-Aussenminister Marco Rubio bleibt Hochrechnungen zufolge in der Hand der Republikaner.
Seine Nachfolgerin, Senatorin Ashley Moody, verteidigte bei der Wahl ihren Sitz gegen die Demokraten. Moody war 2025 auf Rubio gefolgt, der in Präsident Donald Trumps Kabinett wechselte.
Chris Pappas holt sich für die Demokraten den Senatssitz in New Hampshire. Damit bleibt der Sitz in der Partei – und die USA haben ihren ersten offen schwulen Senator.
Das Rennen in New Hampshire zwischen Pappas und John Sununu wurde als wichtig erachtet. Der Republikaner distanzierte sich bewusst von Donald Trump und der Regierung.
Roy Cooper wurde zum Senator von North Carolina gewählt, wie CNN berichtet. Das ist ein grosser Erfolg für die Demokraten.
Denn bislang war der Sitz in republikanischer Hand. Es ist der erste Sitz, der die Partei wechselt.

Bisher sass Thom Tillis für North Carolina im Senat, er trat aber nicht mehr an. Cooper besiegte den republikanischen Kandidaten Michael Whatley, der von Donald Trump unterstützt wurde.
Basierend auf den Stimmmauszählungen und Befragungen schätzt die «New York Times», welche Partei die Mehrheit im Abgeordnetenhaus und im Senat holen wird.
Und Stand jetzt sieht es für die Demokraten gut aus: Ihre Chance für das Abgeordnetenhaus stehen bei 78 Prozent, für den Senat bei 93 Prozent.

Das aber sind bloss Schätzungen. Die meisten Stimmen sind noch nicht ausgezählt, vieles kann noch passieren.
Die Demokratin Pia Dandiya gewinnt laut CNN den Kongresssitz des 22. Wahlbezirks in Florida, der Demokrat Jared Moskowitz jenen im 25. Bezirk.
Diese Nachrichten sind deshalb von Bedeutung, da die Republikaner die Bezirke in Florida neu gezeichnet haben. Dennoch wurden die Demokratin und der Demokrat gewählt.
Wie NBC berichtet, können die Demokraten ihren Senatssitz in Georgia verteidigen. Jon Ossoff gewinnt die Wahl gegen Mike Collins.
Georgia ist ein wichtiger Swing State. 2024 wurde hier Donald Trump gewählt. Der US-Präsident unterstützte Collins.
Der Sender NBC bezieht sich auf Hochrechnungen basierend auf Wählerbefragungen und Stimmauszählungen.
Die Auszählungen sind in vollem Gange. Die ersten Resultate sehen für die Demokraten gut aus: Gemäss CNN führen sie in 18 Bezirken, die zuletzt republikanisch gewählt haben. Die Republikaner liegen in 2 demokratischen Bezirken vorne.
Auch im Rennen um den Gouverneurs-Posten in Florida liegt der Demokrat David Jolly aktuell vor dem Trump-Kandidaten Byron Donalds. Seit 1994 ist dieses Amt in den Händen der Republikaner.
«CNN» berichtet, dass ein erstes Rennen entschieden ist: Der Demokrat Mark Warner kann seinen Sitz im Senat für Virginia halten.
Frühe Resultate aus Kentucky geben den Demokraten Hoffnung: Ihr Kandidat Charles Booker liegt vor Andy Barr. Wichtig: Erst ein kleiner Teil der Stimmen ist ausgezählt.
Weitere Resultate aus Kentucky: Der Demokrat Morgan McGarvey gewinnt seinen Wahlbezirk, der Republikaner Hal Rogers seinen.
Bei den US-Zwischenwahlen hat es in mehreren Bundesstaaten Probleme bei der Wahldurchführung gegeben.
Landkreise in North Carolina und Pennsylvania verlängerten nach Startschwierigkeiten die Öffnungszeiten der Wahllokale, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.
In vier Landkreisen in North Carolina wurden laut dem Sender ABC technische Probleme gemeldet.
In einer Mitteilung des Chester County in Pennsylvania war etwa die Rede von Problemen bei der Einrichtung der Wahlmaschinen, was die Öffnung der Wahllokale kurzzeitig verzögert habe.

In Westchester County im Bundesstaat New York fielen die Wahlzettelscanner aus, berichtete das «Wall Street Journal». Autor Howard Husock schrieb, er wisse nicht, ob seine Stimme überhaupt gezählt worden sei.
Die Wahlmaschine habe Stimmen nicht erfassen können, weil das Papier zu dick gewesen sei. In einem Wahlkreis in Kansas gingen der Zeitung zufolge kurzzeitig die Papierstimmzettel aus. Statt 1000 seien bloss 100 geliefert worden.
Um Mitternacht Schweizer Zeit wurden erste Wahllokale geschlossen.
Erste Resultate werden in Kürze erwartet. Es dürften aber jene Resultate sein, die erwartet worden sind und keine Überraschung bringen. Für die engen und spannenden Rennen dauert die Auszählung der Stimmen länger.
Erste Nachwahlbefragungen von AP zeigen, was das wichtigste Thema für die Wähler ist: die Wirtschaft (39%).
Dahinter folgen die Demokratie (32%), Immigration (14%), Gesundheitsversorgung (8%), Aussenpolitik (4%) und Kriminalität (3%).
Gemäss einer Umfrage von CNN sind 75 Prozent der Wähler wütend oder zumindest unzufrieden damit, wie es in den USA läuft.
Auch gegenüber Donald Trump sind die Wähler grösstenteils kritisch: 61 Prozent sind der Ansicht, der Präsident priorisiere seine eigenen Interessen.
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat am Tag der Kongresswahlen mehrere Mitteilungen über Festnahmen wegen angeblichen Wahlbetrugs veröffentlicht. Unklar blieb zunächst, ob ein Zusammenhang zu der heutigen Wahl bestand.

Die Vorwürfe betreffen laut den Posts auf der Plattform X teilweise Jahre zurückliegende Wahlen. Auch ob ICE-Beamte an Wahllokalen tätig wurden, war zunächst nicht bekannt.
Die Behörde postete etwa Bilder, die eine Finnin, eine Frau von den Philippinen und einen Kanadier zeigen sollen, die bei unterschiedlichen US-Wahlen abgestimmt, aber kein Wahlrecht in den USA hätten.
Viele Rennen sind praktisch schon vor der Wahl entschieden. Laut dem US-Analysemedium «Cook Political Report» sind sechs Senatsrennen besonders spannend. Die Republikaner drohen hier, ihre Sitze zu verlieren:
Alaska: Die Demokratin Mary Peltola liegt knapp vor Amtsinhaber Dan Sullivan. Brisant: Ein zweiter Dan Sullivan will als Unabhängiger in den Senat. Die Republikaner wittern einen billigen Trick der Gegner.

Kansas: Roger Marshall muss zittern: Der Demokrat Adam Hamilton liegt laut Prognosen knapp vorne. Es wird eng werden.
Iowa: In Iowa tritt die Republikanerin Joni Ernst ab. Ashley Hinson will den Sitz in der Partei halten, der Demokrat Josh Turek macht ihn ihr strittig. Die Umfragen rechnen mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen.
Maine: Die Republikanerin Susan Collins will zum sechsten Mal in den Senat gewählt werden. Der Demokrat Troy Jackson will das verhindern. Zuletzt lag er in den Umfragen in Führung.
Ohio: Der Bundesstaat wählte dreimal Trump. Dennoch könnte Jon Husted den Sitz nach zwei Jahren wieder verlieren. Der Demokrat Sharrod Brown will das Comeback schaffen.

Texas: Eigentlich ist Texas eine republikanische Hochburg. Doch der ehemalige Lehrer und überzeugte Christ James Talarico könnte gegen Ken Paxton die Überraschung schaffen: Seit fast 40 Jahren warten die Demokraten auf einen Senatssieg in Texas.
Rund um die Wahl und auch am Wahltag haben sich zahlreiche Promis gemeldet. Einige mit klaren Emfpehlungen, andere mit schlichten Aufrufen.
Rapperin Nicki Minaj, bekennender Fan von US-Präsident Donald Trump, postete auf der Plattform X die Aufforderung, «rot» zu wählen – die Farbe der Republikaner. Minaj hatte den Republikanern auch Wahlkampfhilfe geleistet und war etwa gemeinsam mit dem US-Präsidenten aufgetreten.

Bruce Springsteen erklärte, er unterstütze den linken Demokraten Abdul El-Sayed aus Michigan im Rennen um einen Senatssitz: «El-Sayed ist ein Kämpfer für unsere amerikanische Verfassung, er ist ein Kämpfer für unsere amerikanische Demokratie, und er ist ein Kämpfer gegen die korrupte, gesetzlose und antiamerikanische Führung, die derzeit im Weissen Haus sitzt.»

Jimmy Fallon postete ein Bild von sich und einem Wahlsticker mit der Aufschrift «Ich habe gewählt». Fallon verriet nicht, für wen er gestimmt hat. Er spricht sich aber regelmässig kritisch über Trump aus.
Auch Schauspielerin Reese Witherspoon rief dazu auf, wählen zu gehen. «Deine Stimme zählt! Was ein Privileg, sie zu nutzen», schrieb sie auf Instagram.
Auch Hunderte Kilometer über der Erde haben US-Bürger ihre Stimme bei der Parlamentswahl abgegeben.
«Alle drei US-Besatzungsmitglieder hatten das Privileg, von der Raumstation aus abzustimmen», schrieb der Astronaut Anil Menon von der Internationalen Raumstation ISS. «Wir haben ein elektronisches Wahlschreiben ausgefüllt und es sicher an die Wahlbehörden gesendet.»
Trotz eines ungewöhnlichen politischen Schulterschlusses in Michigan rechnen Analysten beim Rennen um einen Senatssitz des US-Bundesstaates mit besseren Siegeschancen für die Demokraten.

Laut dem auf Wahlanalysen spezialisierten Portal «Cook Political Report» zeichnete sich zuletzt eine Tendenz zugunsten des linken Politikers Abdul El-Sayed ab. (Hier liest du mehr über Abdul El-Sayed)
Dieser tritt gegen Republikaner Mike Rogers bei den Midterms an und will in den Senat in der US-Hauptstadt Washington einziehen. Bislang hatten die Experten zwischen beiden Politikern ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet.
In Schulen, Rathäuser, Bibliotheken und sogar im All haben Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner an diesem für die USA und die Welt schicksalsträchtigen Tag ihr Kreuz gemacht.
Während US-Präsident Donald Trump bei der Parlamentswahl unverhohlenen Optimismus für seine Republikaner verbreitete, rechnen Beobachter bei der Abstimmung über das Repräsentantenhaus und den Senat mit einem Umschwung in mindestens einer Kammer. Das Ergebnis der Midterms wird Trumps verbleibende zwei Jahre an der Macht in jedem Fall prägen.












