Hailey Bieber spricht über schwere Zeit nach der Geburt ihres Sohnes
Hailey Bieber spricht über ihre schwere Zeit nach der Geburt. Nach der Entbindung kämpfte das Model mit einer PMDS-Erkrankung.

Die Geburt ihres Sohnes Jack Blues sollte für Hailey Bieber ein besonderer Lebensabschnitt werden. Doch hinter dem Familienglück mit Ehemann Justin (32) Bieber erlebte das Model eine gesundheitlich belastende Zeit.
Nach der Geburt kämpfte die heute 29-Jährige mit einer prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS). Darüber spricht sie nun erneut und macht auf eine Erkrankung aufmerksam, über die bislang wenig gesprochen wird.
Im Interview mit «Women's Wear Daily» schilderte die Gründerin der Beauty-Marke Rhode ihre Erfahrungen. Nach der Geburt ihres Sohnes habe sie selbst mit PMDS zu kämpfen gehabt, erklärte sie laut der «Gala».
PMDS-Diagnose nach der Geburt ihres Sohnes
Besonders der geringe Austausch und die fehlende Forschung zu dieser Erkrankung hätten sie beschäftigt. Ihre Diagnose hatte Hailey Bieber bereits zuvor im Podcast «SHE MD» öffentlich gemacht.
Rund sechs Monate nach der Geburt ihres Sohnes habe sie erfahren, worunter sie litt, berichtet die «Gala». Zwar kannte sie prämenstruelle Beschwerden bereits vor ihrer Schwangerschaft. Doch danach hätten sich die Tage vor ihrer Periode deutlich intensiver angefühlt.
Wie belastend diese Phasen waren, beschrieb Bieber mit einer eindrücklichen Frage. Sie habe sich gefragt, warum es sich anfühle, als würde ihr ganzes Leben zu Ende gehen.
PMDS: Wenn Kleinigkeiten zur psychischen Belastung werden
Selbst Kleinigkeiten seien plötzlich riesig erschienen, erklärte sie im Podcast. Gegenüber der «Oe24» wird ebenfalls hervorgehoben, wie stark die psychische Belastung für das Model gewesen sei.
Die prämenstruelle dysphorische Störung ist eine deutlich ausgeprägtere Form des prämenstruellen Syndroms. Insbesondere können in den ein bis zwei Wochen vor der Menstruation starke Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit und Angst auftreten.
Auch die «Oe24» beschreibt die Erkrankung als erhebliche Belastung für den Alltag betroffener Frauen. Zu den möglichen Beschwerden zählen demnach depressive Verstimmungen, Angstzustände, Panikattacken und extreme Reizbarkeit.
Hailey Bieber möchte Frauen Mut machen
Dass sie ihre Erfahrungen öffentlich teilt, hat für die Unternehmerin eine besondere Bedeutung. Im Gespräch mit dem «Kurier» erklärte sie, dass sie sich gerade nach der Geburt ihres Kindes mehr Aufklärung gewünscht hätte.
Der Austausch mit anderen Betroffenen helfe ihr, sich weniger allein zu fühlen. Auch gegenüber der «Gala» betonte Bieber, wie wichtig offene Gespräche über persönliche Schwierigkeiten seien.

Wenn Frauen ihre Erfahrungen miteinander teilen und Gemeinsamkeiten erkennen, könne sich der Umgang mit der Erkrankung weniger einsam anfühlen. Ihr Engagement geht inzwischen über öffentliche Gespräche hinaus.
Hailey Bieber: Millionen-Spende für die Frauengesundheit
Wie die «Oe24» berichtet, will Rhode innerhalb von drei Jahren insgesamt fünf Millionen US-Dollar an Organisationen und Stiftungen spenden. Damit sollen die Förderung und Erforschung der Frauengesundheit unterstützt werden.
Hailey Bieber spricht trotz ihrer gesundheitlichen Herausforderungen positiv über ihre Rolle als Mutter. Gemeinsam mit Ehemann Justin Bieber begrüsste sie am 22. August 2024 ihren Sohn Jack Blues.
Gegenüber der «Gala» erklärte sie, dass sie sich schon immer Kinder gewünscht habe. Auch weiteren Nachwuchs könne sie sich vorstellen, wolle sich bei der Familienplanung jedoch nicht unter Druck setzen.












