Papst Leo XIV. fordert mehr Gerechtigkeit bei Besuch in Monaco
Papst Leo XIV besuchte Monaco und rief zu Frieden, Barmherzigkeit und Solidarität in Gesellschaft und Kirche auf.

Papst Leo XIV reiste am 28. März 2026 nach Monaco und appellierte dort an Frieden und Barmherzigkeit für die Welt. Sein Besuch war die erste Papstreise nach Monaco seit Jahrhunderten und zog grosse Aufmerksamkeit auf sich, berichtet «Azertag».
Bei seiner Ankunft wurde Leo XIV am Heliport vom Fürstenpaar Albert II. und Charlene begrüsst, bevor er im Palast vor Mitgliedern der katholischen Gemeinschaft sprach. Ansprachen im Fürstenpalast und eine Messe im Stade Louis II standen im Mittelpunkt seines eintägigen Programms, wie «Domradio» berichtet.
In einer offenen Messe vor Tausenden appellierte der Papst eindringlich an die Anwesenden. Er forderte dazu auf, sich nicht an den «Lärm der Waffen und Bilder des Krieges» zu gewöhnen.
Frieden und Gerechtigkeit im Fokus von Papst Leo XIV in Monaco
Dabei betonte er die Bedeutung des Friedens als Zeugnis christlicher Verantwortung, meldet die «Kleine Zeitung». Leo XIV wandte sich in seinen Reden auch gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
Er rief die reichen und einflussreichen Bewohner Monacos dazu auf, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Dabei betonte er, dass ihr Wohlstand zur Förderung des Gemeinwohls und der Solidarität eingesetzt werden solle, wie «The Sun» berichtet.
Zudem betonte er bei Treffen mit jungen Menschen in Monaco, dass das kleine Land ein «Laboratorium der Solidarität» sein könne.
Papst Leo XIV betont Frieden und Barmherzigkeit
Er betonte, dass dies gelinge, wenn die Bürgerschaft Liebe, Hoffnung, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit lebe, meldet «Vatican Info». Die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Fürstentum waren ebenfalls Thema des Besuchs.
Dieser Besuch unterstrich die engen historischen Bande zwischen dem Heiligen Stuhl und Monaco. Die «Wikipedia»-Liste der pastoralen Besuche von Papst Leo XIV vermerkt diesen Aufenthalt ausdrücklich.

Abschliessend betonte Papst Leo XIV, dass die Frohbotschaft von Frieden und Barmherzigkeit mehr als Worte sein müsse. Sie erfordere konkrete Solidarität und Verantwortung, berichtet «Domradio».










