Nase zerstört: Haftbefehl gab im Monat 15'000 Euro für Koks aus!
Jahrelang kämpfte Haftbefehl mit einer Drogensucht. Heute ist der deutsche Rapper clean und warnt: «Lasst die Finger von dem Scheiss!»

Das Wichtigste in Kürze
- Haftbefehl spricht über seine schwierige Drogenvergangenheit.
- Der Rapper gab am Tag 500 Euro (rund 450 Franken) für Kokain aus.
- Heute warnt er: «Die Drogen nehmen euch alles weg!»
Eine schwierige Zeit liegt hinter Haftbefehl (40).
In den vergangenen Jahren bestimmten die Drogen seinen Alltag. Jetzt packt der deutsche Rapper über seine jahrelange Sucht aus. In seinem RTL+ Podcast «Nina & Aykut» erzählt er von seinem Leben mit Kokain.
Je mehr Geld, umso schwieriger wird's
Bereits im Alter von 13 Jahren konsumierte Aykut Anhan, wie der Musiker bürgerlich heisst, zum ersten Mal Koks. Seitdem kämpfte der heute 40-Jährige gegen seine Sucht. Mehrere Therapien brach er ab. Immer wieder wurde er rückfällig.
2023 war er nach einer Überdosis sogar klinisch tot und musste wiederbelebt werden.

Trotz seiner erfolgreichen Karriere als Rapper stürzte er regelmässig ab. Der finanzielle Erfolg machte seine Sucht noch schlimmer, wie er jetzt gesteht.
«Je mehr Geld du hast, umso schwieriger wird's», erklärt Haftbefehl im Podcast mit seiner Ehefrau Nina.
Drei Jahre lang konsumierte er täglich 20 Gramm Kokain. Diese Menge kostete ihn 500 Euro pro Tag. Monatlich gab er somit 15'000 Euro (rund 13'600 Franken) für die Drogen aus!
Haftbefehl fasst heute kein Kokain mehr an
Das Geld war für den erfolgreichen Künstler kein Problem. Er nutzte es auch, um Menschen zum Schweigen zu bringen.
«Du sagst: Hier, nimm 2'000 Euro und halt die Fresse», beschreibt er sein damaliges Verhalten. Die Dealer warfen ihm die Drogen sogar durch das Fenster seiner Villa. Er warf eine Zigarettenschachtel mit Geld zurück.

Heute fasst der Rapper kein Kokain mehr an, wie er sagt. Auch Alkohol trinkt er laut eigener Aussage nicht mehr. Dennoch bleibt es ein täglicher Kampf für ihn. «Es ist einfach eine ganz abgefuckte Krankheit», sagt er über die Sucht.
Sport und gesunde Ernährung helfen ihm dabei. «Ich habe angefangen zu boxen und mir geht es schon viel besser», berichtet er. Diese Methoden empfiehlt er auch anderen Betroffenen.
«Lasst die Finger von dem Scheiss!»
Mit seiner Geschichte will er andere Menschen warnen.
«Es ist ein Teufelskreis, lasst die Finger von dem Scheiss!», appelliert Haftbefehl an seine Fans. Die Drogen hätten sein Leben zerstört. Er warnt vor den Folgen des Konsums.

«Ihr werdet süchtig, ihr verliert euer Geld, ihr verliert eure Familie», erklärt er die Konsequenzen. Die Botschaft ist eindeutig: «Die Drogen nehmen euch alles weg!» Der Rapper hofft, dass seine Offenheit anderen Menschen hilft.
Seine Fans dürften sich über seine Genesung freuen. Der Weg bleibt jedoch schwierig für den 40-Jährigen.
Rapper hat sich Nase weggekokst
Erst kürzlich legte sich Haftbefehl unters Messer. Durch die Kokainsucht wurde seine Nase zerstört. In einer vierstündigen OP liess er sich die nun wieder herrichten. «Er hat einfach keine Lust, dass alle auf seine Nase starren», begründete seine Frau Nina.

In der Öffentlichkeit verdeckte der «Chabos wissen wer der Babo ist»-Interpret zuletzt jeweils einen Grossteil seines Gesichts.
















