Tatort

    Kommissare bei «Tatort»-Dreh plötzlich selbst verdächtig

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Der «Tatort»-Dreh auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Nobelhotel Bayerischer Hof war für die TV-Kommissare Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek eine Herausforderung. «Plötzlich wurden wir von den Kommissaren zu den Verdächtigen», berichteten die Schauspieler.

    Ferdinand Hofer (links) und Carlo Ljubek wurden bei einer Sicherheitskontrolle fast abgeführt, wie sie erzählen. (Archivbild)
    Ferdinand Hofer (links) und Carlo Ljubek wurden bei einer Sicherheitskontrolle fast abgeführt, wie sie erzählen. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/PETER KNEFFEL

    «Bei einer spontanen Sicherheitskontrolle waren wir kurz davor, abgeführt zu werden, weil ein Herr Buvak und ein Herr Hammermann natürlich nicht als Teilnehmer der Sicherheitskonferenz akkreditiert waren», sagten die Fernsehkommissare zur deutschen Nachrichtenagentur DPA. Sie ermitteln in der Krimi-Reihe als Kalli Hammermann (Hofer) und Nikola Buvak (Ljubek).

    Doch das Problem liess sich schnell klären, waren die beiden Schauspieler doch hochoffiziell für den Bayerischen Rundfunk (BR) im Einsatz, um während des Treffens von Mächtigen aus aller Welt eine neue Folge zu drehen. «Eine solch gigantische Kulisse mit so viel internationaler Prominenz wäre für einen «Tatort» unter normalen Umständen unvorstellbar«, waren sich Hofer und Ljubek einig. Der Dreh sei aber auch sehr unberechenbar gewesen. «Man weiss nie, was als Nächstes passiert oder welche Politikerin, welcher Politiker gerade vorbeiläuft und sich ins Bild «schummelt»«.

    In der Folge «Der sichere Tod» der ARD-Krimi-Reihe müssen die Kommissare den mysteriösen Unfalltod einer Dolmetscherin aufklären. Bald wird klar: Es war Mord und der Täter treibt sich auf der Sicherheitskonferenz herum. Doch die Ermittlungen unter Hunderten hochrangigen Gästen aus aller Welt aus Politik und Wirtschaft sind extrem kompliziert. Dafür sorgen nicht zuletzt die hohen Sicherheitsvorkehrungen, diplomatische Immunitäten und Vorgänge, die hochgeheim sind.

    Unter Regie von Lancelot von Naso stehen für den Krimi auch Roman Knizka, Sophie von Kessel und der schwedische Schauspieler Björn Bengtsson («Die Lüge») vor der Kamera. Auf der Sicherheitskonferenz war nach BR-Angaben allerdings nur ein kleines Team dabei, darunter die beiden Kommissare, für die es der zweite gemeinsame Krimi ist.

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    Kommentare

    User #5106 (nicht angemeldet)

    Wundert mich nicht seit ich nun zig mal München Mord angeschaut habe. Die sind mir echt hinterher. Oder doch Paranoid? Nun dann hab ich ja Morgen wieder frei.

    User #6151 (nicht angemeldet)

    Wer kann einen Tatort ernst nehmen!

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