Mit Sex-Maske: Mette-Marit suchte schwanger nach einem Mann im TV
Mit Federboa und Maske plauderte sie über Männer und Sex. Ein alter TV-Auftritt von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit sorgt jetzt für Diskussionen.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine TV-Archivperle sorgt im Norwegischen Palast für rote Köpfe.
- 1996 suchte Mette-Marit in einer Datingshow nach ihrem Traummann.
- Die damals 23-Jährige Schwangere hatte offenbar eine Schwäche für «böse Jungs».
Eine junge, blonde Frau sucht im TV nach der grossen Liebe – ein Satz, der heutzutage auf unzählige Möchtegern-Stars zutrifft. Doch das Konzept funktionierte bereits vor 30 Jahren – im hohen Norden und mit ihr mittendrin: Mette-Marit (heute 52).
Mitten im Schlagzeilen-Sumpf sorgen überraschende Aufnahmen der Kronprinzessin jetzt für erhitzte Gemüter. Mit nur 23 Jahren trat die Blaublüterin im Herbst 1996 in der Dating-Show «Lysthuset» (dt.: «Lusthaus») vor die Kamera.
Rund 100 flirtwillige Single-Männer buhlten damals um das Herz der jungen Norwegerin.
Doch von königlicher Etikette war damals keine Spur: In Leoparden-Leggings, schwarzem Top, sogar mit Federboa und Maske, plauderte Mette-Marit ungehemmt über ihren Männergeschmack und sexuelle Vorlieben. In der Sendung hiess es, die als abenteuerlustige vorgestellte Frau habe offenbar eine Schwäche für «böse Jungs». Aha!
Schwangere Mette-Marit ging leer aus
Brisant: Zu diesem Zeitpunkt war die Kronprinzessin bereits schwanger mit (Skandal)-Sohn Marius (29), der im Januar 1997 zur Welt kam. Von dessen Vater, Morten Borg, trennte sie sich noch vor der Geburt. Doch das Liebesglück stand nicht auf Mette-Marits Seite.
Der letzte verbliebene «Lysthuset»-Kandidat mit dem speziellen Spitznamen «Todestänzer» konnte die junge Norwegerin schliesslich nicht überzeugen. Der Royal ging mit leeren Händen aus der Show. Bis sie auf einem Musikfestival im Sommer 1999 ihren heutigen Ehemann, Kronprinz Haakon (52), kennen und lieben lernte.
Auf die Romanze folgte 2001 die Hochzeit und der Einzug in den Palast. Von nun an bestimmten Hofprotokolle und Staatsbesuche ihren Alltag. Doch die Vergangenheit holt Mette-Marit immer wieder ein. Sei es aufgrund ihrer Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) oder des laufenden Vergewaltigungsprozesses gegen Sohn Marius.
Szenen bleiben im Giftschrank
Dass ihr einstiger TV-Auftritt gerade jetzt hervorgekramt wird, dürfte hinter den Palastmauern deshalb für rote Köpfe sorgen. Kritiker sehen in der Datingshow eine weitere Belastung für das bröckelnde Ansehen der Monarchie.
Inzwischen sind die Szenen von 1996 fest im Giftschrank des TV-Senders «TV Norge» abgesperrt. Programmdirektor Eivind Landsverk entschied 2008, dass die Sendung mit der künftigen Königin nie wieder ausgestrahlt werden darf.

Bereits vor ihrer Hochzeit blickte die Norwegerin zurück auf ihre rebellische Lebensphase, bestehend aus wilden Partys, Alkohol-Exzessen und Drogen.
Auf einer Pressekonferenz zeigte Mette-Marit Reue: «Ich habe Grenzen des Akzeptierten überschritten, und das tut mir heute leid. (…) Ich habe in meiner Jugend einen grossen Drang verspürt, zu rebellieren.»
















