Mette-Marits Sohn: Marius googelte das Wort «Vergewaltigung»
Er wurde wegen Gewaltvorwürfen festgenommen, doch googelte danach nach «Vergewaltigung»: Wird Marius' Suchverlauf ihm jetzt zum Verhängnis?

Das Wichtigste in Kürze
- Im Februar startet der Gerichtsprozess gegen Marius Borg Høiby.
- Dabei soll ein Google-Suchverlauf eine grosse Rolle spielen.
- Marius suchte im Internet nach den Wörtern «Vergewaltigung» und «sexueller Übergriff».
In wenigen Monaten muss er sich in Norwegen vor Gericht verantworten. Am 3. Februar startet in Oslo der Prozess gegen Marius Borg Høiby (28).
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) ist in 32 Punkten angeklagt. Vergewaltigungen, weitere schwere Sexualdelikte, Körperverletzung, Drohungen und Sachbeschädigung: All das wird dem 28-Jährigen vorgeworfen.
Und nun wird bekannt: In dem Prozess wird ein Google-Suchverlauf von grosser Bedeutung sein.
Marius erkundigte sich über strafrechtliche Folgen
Denn: Bereits nach seiner ersten Festnahme im August 2024 suchte Marius im Internet nach den Wörtern «sexueller Übergriff» und «Vergewaltigung»!

Dies ergaben Auswertungen von seinen Handy- und Laptopdaten, berichtet die norwegische Zeitung «Aftenposten».
Marius soll sich über den Unterschied zwischen den beiden Begriffen und über die jeweiligen strafrechtlichen Folgen informiert haben. Und das, obwohl er damals «nur» wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung verhaftet wurde.
Mette-Marit Sohn drohen bis zu zehn Jahren Haft
Marius Borg Høiby droht in dem Gerichtsprozess eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Er ist das älteste der drei Kinder von Mette-Marit.
Der 28-Jährige gehört zwar zur Königsfamilie, trägt aber keinen Prinzentitel. Er ist daher auch kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses.
Seit über einem Jahr ist es aber dennoch Marius, der die norwegischen Royals mit Skandalen überschattet.
Im Sommer 2024 wurde er nach Gewaltvorwürfen erstmals festgenommen. Der Stiefsohn von Kronprinz Haakon (52) gestand die Körperverletzung und erklärte, unter Alkohol- und Drogen-Einfluss gestanden zu haben.
Marius soll Übergriffe gefilmt haben
Im Laufe der Ermittlungen weitete die Polizei die Anschuldigungen gegen Marius weiter aus. Es folgten neue Vorwürfe zu mehreren mutmasslichen Sexualdelikten.
Der wohl bekannteste Fall: Mette-Marits Sohn soll sich an der norwegischen TV-Moderatorin Linni Meister vergriffen haben. Die 39-Jährige erfuhr erst durch die Polizei von dem Missbrauch an ihr.

Der mutmassliche sexuelle Übergriff wurde damaligen Berichten zufolge auf Video festgehalten und von Ermittlern auf Marius' Handy entdeckt.
Linni Meister bekam davon nichts mit. Sie erinnerte sich lediglich an einen netten Abend mit Freunden. Auch über Marius äusserte sie sich bis zu dem Vorfall nicht negativ. Meister und der 28-Jährige galten als befreundet.




















