Meghan Markle & Prinz Harry: Palast zittert vor ihrem Interview

    Lina Schlup
    Lina Schlup

    Grossbritannien,

    Ein Jahr nach ihrem Abgang wollen Meghan Markle und Harry in einem Interview auspacken. Insider sind sich sicher: Damit verbauen sie sich ihr Royal-Comeback!

    meghan markle
    Prinz Harry und Herzogin Meghan packen in einem Interview aus. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Meghan und Harry packen in einem Interview mit Oprah Winfrey aus.
    • Der TV-Event könnte sie ihre Schirmherrschaften kosten.
    • Der Palast zittere, weil das Paar Privates ausplaudern könnte.

    Lange war es still um Prinz Harry (36) und Meghan Markle (39) jetzt geht es plötzlich Schlag auf Schlag.

    Prinz Harry
    Dieses von Archewell herausgegeben undatierte Foto zeigt Prinz Harry und Herzogin Meghan in einem Park. - dpa

    Am Sonntag verkündeten die Sussex’, dass sie bald zum zweiten Mal Eltern werden, gestern dann der Schock: Das Herzogenpaar will in einem 90 minütigen Interview mit Kult-Talkerin Oprah Winfrey (67) über seinen Abgang auspacken!

    Oprah Winfrey Meghan Markle
    US-Kult-Talkerin Oprah Winfrey (67). - Keystone

    Das bleibt nicht ohne Konsequenzen für die abtrünnigen Royals. Wie die britische «Daily Mail» weiss, werden Meghan und Harry alle ihre Schirmherrschaften verlieren. Darunter fallen auch die militärischen Ehrentitel des Queen-Enkels.

    Prinz Harry
    Der britische Prinz Harry als Generalkapitän der Royal Marines. (Archivbild) - dpa

    Meghan Markle müsste unter anderem als Schirmherrin des Nationaltheaters zurücktreten. Die Queen (94) war selbst 45 Jahre lang Patronin des Theaters, hat dieses aber 2019 an die US-Amerikanerin abgegeben.

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    Meghan Markle und Queen Elizabeth im Juni 2018. - Getty Images
    Sollten Prinz Harry und Meghan ihre Schirmherrschaften abgeben?

    «Akt der Respektlosigkeit»

    Royal-Autor Robert Jobson ist entsetzt über den Interview-Deal der Sussex’. «Es ist ein Vertrauensbruch», wütet er. «Die beiden scheinen verdammt fest darauf aus zu sein, der Königin mehr Unbehagen und Verlegenheit zu bereiten. Es ist ein Akt der Respektlosigkeit!»

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    Meghan Markle und Prinz Harry stürzten den Hof weiter in eine Krise. - Keystone/Getty Images

    Und weiter: «Für die Medien sind solche Interviews ein gefundenes Fressen. Ein falsches Wort kann grossen Schaden anrichten. Wenn Harry oder Meghan über ihren Streit mit William und Kate sprechen, kann das Schaden verursachen. Wenn sie es nicht erwähnen, wird es als Seitenhieb gegen den Bruder gewertet.»

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    Ein Bild aus alten Zeiten: Prinzessin Kate, Prinz William, Prinz Harry und Meghan Markle. - Keystone

    Das Interview könnte die Kluft zwischen Harry seinem Bruder, Prinz William (38) und Herzogin Kate (39) noch vergrössern.

    Meghan Markle spricht über öffentlichen Druck

    Der erste Teil des TV-Events soll sich ganz auf Meghan Markle konzentrieren. Sie und Oprah sind Nachbarinnen und gut befreundet.

    Oprah Winfrey
    Die amerikanische Kult-TV-Persönlichkeit Oprah Winfrey. - Keystone

    Die Herzogin will über ihr Royal-Leben, Ehe, Muttersein, philanthropische Arbeit sprechen. Auch wie sie mit dem öffentlichen Druck zu Recht kommt, wird angesprochen.

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    Meghan Markle gab vor ihrem Abgang ein emotionales Interview. - Screenshot / YouTube

    Dann im zweiten Teil soll Harry dazukommen und das Paar spricht über seinen Umzug nach Amerika und die wachsende Familie.

    Palast lehnt Kommentar ab

    Der Buckingham Palast lehnte es ab, gestern Abend einen Kommentar zu dem Interview abzugeben.

    Eine Royal-Quelle liess verlauten, die Sussex' seien keine aktiven Royals, deshalb seien alle Entscheidungen ihre Sache. Sie seien nicht verpflichtet, ihre Pläne mit dem Palast abzusprechen.

    Gemäss Insidern herrsche im Palast aber «grosse Nervosität» über den Inhalt des Interviews. «Diese Enthüllungs-Interviews enden nie gut – für keine Seite.»

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    Prinzessin Dianas Interview 1996 sorgte für Wirbel. - AFP

    Der Deal erinnert an Prinzessin Dianas (†36) Interview von 1996 mit Martin Bashir. Es gilt bis heute als Katastrophe für die Royals. Im Jahr 2010 interviewte Oprah Winfrey Herzogin Fergie (61).

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