Carlos Ghosn konnte vor zwei Jahren dank zwei Komplizen aus Japan flüchten. Diese bereuen vor Gericht ihre Taten.
Carlos Ghosn
Carlos Ghosn während einer Videobotschaft. - Youtube

Das Wichtigste in Kürze

  • Dem ehemaligen Automanager Carlos Ghosn gelang 2019 die Flucht aus Japan.
  • Er hatte zwei Komplizen, die nun vor einem japanischen Gericht stehen.
  • Die beiden US-Amerikaner bereuen ihren Taten «zutiefst».

Zwei Komplizen haben im Dezember 2019 dem ehemaligen Automanager Carlos Ghosn bei der Flucht aus Japan geholfen. Dem Ex-Renault-Chef wird unter anderem vorgeworfen, private Verluste auf den Autohersteller Nissan übertragen zu haben.

Ghosn versteckte sich bei der Flucht in einem Koffer, um nach Lissabon zu gelangen. Seine Helfer, Vater und Sohn, müssen nun vor dem Bezirksgericht in Tokio aussagen.

Wie «Franceeinfo» unter Berufung auf «Bloomberg» berichtet, bereuen Michael T. (60) und Peter T. (28) ihre Taten «zutiefst».

Der US-Amerikaner Michael T. sagte: «Ich entschuldige mich aufrichtig dafür, dass ich dem Gerichtsprozess und dem japanischen Volk Unannehmlichkeiten bereitet habe.»

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