Kanye West

    Kanye West will in London jüdische Gemeinde treffen

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Grossbritannien,

    Kanye West äusserte sich zu seinem Wireless-Festival-Auftritt und will die jüdische Gemeinschaft in London treffen.

    Kanye West
    Kanye West plant zwei Konzerte in Russland und hofft dabei auf ein Treffen mit Wladimir Putin. (Archivbild) - keystone

    Rapper Kanye West hat sich zu den Turbulenzen rund um seinen geplanten Auftritt beim Wireless Festival in London geäussert.

    Er wolle die jüdische Gemeinschaft in Grossbritannien persönlich treffen, wie der «Tagesspiegel» berichtet.

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    «Ich weiss, dass Worte nicht ausreichen», schrieb West in einer Stellungnahme. Er müsse durch Taten beweisen, dass er sich verändert habe.

    Premierminister nennt Booking von Kanye West in London «besorgniserregend»

    West soll beim Wireless Festival vom 10. bis 12. Juli im Londoner Finsbury Park als Headliner auftreten. Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Planung als «zutiefst besorgniserregend», wie «ZDFheute» berichtet.

    Die Antidiskriminierungsorganisation Campaign Against Antisemitism fordert ein vollständiges Einreiseverbot für West. Dessen Einreise werde von der britischen Regierung derzeit geprüft.

    Hauptsponsor Pepsi hat sein Sponsoring bereits zurückgezogen, berichtet der «ORF». Auch Getränkekonzern Diageo sowie weitere Marken haben ihre Partnerschaft mit dem Festival beendet.

    Lied «Heil Hitler» sorgte für internationale Kritik

    West veröffentlichte im vergangenen Jahr ein Lied mit dem Titel «Heil Hitler». Dies sorgte weltweit für Empörung.

    Australien entzog dem Rapper daraufhin das Visum, wie der «ORF» meldet.

    kanye west london
    Kanye West soll beim Wireless Festival in London als Headliner auftreten. - keystone

    Anfang 2026 bat West im «Wall Street Journal» um Entschuldigung für frühere antisemitische Äusserungen. Seine früheren Aussagen führte er laut dem «Tagesspiegel» auf eine bipolare Störung zurück.

    Festivalveranstalter verteidigt Entscheidung

    Phil Rosenberg, Präsident des Board of Deputies of British Jews, zeigte sich laut dem «Hollywood Reporter» grundsätzlich gesprächsbereit.

    Ein Treffen komme allerdings nur infrage, wenn West seinen Festivalauftritt absage.

    Festival-Geschäftsführer Melvin Benn verteidigte die Buchung, wie der «Tagesspiegel» berichtet. West habe das gesetzliche Recht, ins Land einzureisen und dort aufzutreten.

    Kommentare

    User #2629 (nicht angemeldet)

    Ja genau ihr müsst es ja wissen, lesen und verstehen!

    User #9 (nicht angemeldet)

    Man will sich nicht mit dir treffen. Wozu auch? Geh arbeiten.

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