In Berlin kam es bei einem Auftritt von Luke Mockridge zu einer Demonstration. Die Juso stellt sich mit Petition und Kundgebung gegen eine Hallenstadion-Show.
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Luke Mockridge steht mit «A way back to Luckyland» wieder auf der Bühne. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Luke Mockridge wird von mehreren Frauen sexuelle Übergriffigkeit vorgeworfen.
  • Bei einem Auftritt in Berlin forderten Demonstrierende Konsequenzen für den Komiker.
  • Vor seiner Show im Hallenstadion mobilisiert jetzt die Juso Zürich gegen den Auftritt.

Vor der Mercedes-Benz-Arena in Berlin kommt es zu Protesten. Grund dafür ist der Auftritt von Komiker Luke Mockridge, dem mehrere Frauen sexuelle Übergriffigkeit vorwerfen. Das Motto der Demonstration: «Konsequenzen für Luke», gleichnamig dem Hashtag der lange auf Social Media kursierte.

Ines Anoli, Ex-Freundin des Komikers, zeigte ihn 2019 wegen versuchter Vergewaltigung an. Aufgrund fehlender Beweise wurde das Verfahren 2020 eingestellt. Weitere Frauen erzählten Ähnliches wie Anoli. Im Internet und in der deutschen Promi-Szene riefen deshalb immer mehr Menschen zum Boykott des Entertainers auf.

Daraufhin zog sich Mockridge zurück und sagte sämtliche Auftritte im Jahr 2021 und 2022 ab. Plötzlich kommt das überraschende Comeback mit der Tour «Luke Mockridge – Welcome back to Luckyland» – und damit viel Gegenwind.

In der Schweiz hat die Zürcher Juso gegen den Auftritt von Mockridge mobilisiert, direkt vor dem Hallenstadion. Dort tritt der 33-Jährige am Sonntag, 29. Mai, auf. Eine Kundgebung ist angekündigt und online gibt es eine Petition, um den Auftritt zu verhindern.

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