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    Stadtparlament: Juso und Junge Grüne Winterthur starten Wahlkampf

    Valeria Muster
    Valeria Muster

    Winterthur Stadt,

    Am 10. Januar 2026 eröffneten die Jungen Grünen und die Juso Winterthur ihren Wahlkampf für die Stadtparlamentswahlen. Über 30 Interessierte waren gekommen.

    Juso Winterthur Junge Grüne
    Gruppenbilder der Kandidierenden der Juso und der Jungen Grünen Winterthur sowie einigen Teilnehmenden. - zVg

    Mit einem kraftvollen Auftakt starten die Juso und die Jungen Grünen in Winterthur ihren Wahlkampf für das Stadtparlament.

    Ihr Ziel ist es jungen, linken Stimmen endlich Gehör zu verschaffen und die dringend notwendige Systemkritik in die politische Debatte einzubringen.

    Am Abend des 10. Januar 2026 eröffneten die Jungen Grünen und die Juso Winterthur ihren Wahlkampf für die Stadtparlamentswahlen mit einem kraftvollen Auftakt in Winterthur.

    Über 30 Interessierte folgten der Einladung, um die Kandidierenden kennenzulernen und gemeinsam den Startschuss für einen intensiven Wahlkampf zu feiern.

    Forderung nach mehr linken Stimmen im Stadtparlament

    Im Zentrum des Abends stand die Forderung nach mehr jungen, linken Stimmen im bürgerlich dominierten Stadtparlament. Wohnungsnot, Klimakrise und feministische Stadtplanung sind Themen, die nicht länger aufgeschoben werden dürfen.

    «Lernende und junge Arbeitnehmende sind die Zukunft von Winterthur. Wenn die Bevölkerung sich weigert, das Stimmrechtsalter 16 einzuführen, müssen wir andere Wege schaffen, damit junge Menschen ihre Anliegen in die Politik einbringen können», eröffnet Valeria Muster, Spitzenkandidatin der Juso Winterthur, den Anlass.

    «Zudem müssen wir mit ansehen, wie die zunehmende psychische Belastung durch Stress, Zukunftsängste und Isolation in den letzten Jahren unserer Generation stark zugesetzt hat. Eine gewisse Polarisierung, sowie zunehmende Extremisierung im Internet seien symptomatisch dafür», so Julius Praetorius, Stadtparlamentarier Junge Grüne.

    «Es braucht starke Jugendarbeit, Hilfe bei psychischer Belastung und gute Zusammenarbeit von Schule, Sozialraum und Vollzugsbehörden.»

    Bezahlbarer Wohnraum für alle

    Zudem soll die Stadt sicherstellen, dass an allen Schulen von Winterthur ein umfassender Aufklärungsunterricht an Schulen mit Sensibilisierung für sexualisierte Gewalt stattfindet, betont Louisa Buttsworth, Stadtparlamentskandidatin der jungen Grünen.

    Auch die Wohnungsfrage bewegt beide Parteien stark. Die Räumung der Gisi und die Pläne des Stadtrats für den Campingplatz Schützenweiher sind Beispiele für eine Politik, die Menschen ausschliesst.

    «Es kann nicht sein, dass bezahlbarer Wohnraum immer weiter verdrängt wird, während die Stadt ihre sozialen Verpflichtungen vernachlässigt», kritisiert Valeria Muster, Spitzenkandidatin der Juso Winterthur.

    Simon Stettler, Stadtparlamentskandidat der Juso Winterthur ergänzt: «Gerade in einer wachsenden Stadt wie Winterthur müssen wir sicherstellen, dass Wohnraum nicht zum Luxusgut wird. Wir setzen uns für eine Stadt ein, die für alle da ist, nicht nur für jene mit dem dicksten Portemonnaie.»

    Auch für gemütlichen Austausch gab es Zeit

    «Als wäre das nicht genug, beginnt nun auch noch die Unterstützung bei der Umsetzung der Stadtklimainitiativen zu bröckeln. Es scheint keine Selbstverständlichkeit mehr, den Volksentscheid durchzusetzen und die Stadt auf brutalere Sommer vorzubereiten», so Julius Praetorius.

    Nach den Reden bot ein gemütlicher Apéro Gelegenheit für Austausch. Die Teilnehmendenkonnten den Kandidierenden Fragen stellen und gemeinsam auf den kommenden Wahlkampf anstossen.

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    Kommentare

    User #5194 (nicht angemeldet)

    Wow, was für ein cooler Wahlkampf Auftakt

    User #1983 (nicht angemeldet)

    Einmal vor den Wahlen die Vermummten unvermummt sehen?

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