Interview über Epstein: Mette-Marit antwortete nicht auf alle Fragen
Mette-Marit äusserte sich in einem TV-Interview zu ihrem früheren Kontakt zu Jeffrey Epstein. Rund ein Drittel der Fragen liess sie jedoch unbeantwortet.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach Mette-Marits Interview über Epstein bleiben viele Fragen offen.
- Nun kommt ans Licht: Die Kronprinzessin beantwortete rund ein Drittel der Fragen nicht.
- Auch der Sender selbst musste für das TV-Interview Kritik einstecken.
Mit diesem Interview sorgte Mette-Marit (52) für Schlagzeilen.
Die norwegische Kronprinzessin äusserte sich im TV kürzlich zu ihrer früheren Verbindung zu Jeffrey Epstein (†66). «Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher war», beteuerte sie gegenüber dem Sender NRK.
Mette-Marit wirkte während des Interviews emotional und bewegt. Teilweise war sie sogar den Tränen nahe.

Die 52-Jährige schilderte, wie sie sich von Epstein habe «manipulieren und täuschen» lassen. «Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen», betonte sie zudem.
Es war das erste Mal, dass sich Mette-Marit im TV zu ihrem engen Kontakt mit Epstein äusserte. Davor bezog sie nur schriftlich Stellung.
32 Fragen – ein Drittel bleibt unbeantwortet
Doch trotz des aufsehenerregenden Interviews bleiben einige Fragen offen. Tatsächlich liess die Kronprinzessin vieles unbeantwortet, wie nun ans Licht kommt.
Eine Auswertung der norwegischen Zeitung «Dagbladet» zeigt, dass ihr während des Gesprächs 32 Fragen gestellt wurden. Auf rund ein Drittel davon antwortete Mette-Marit nicht.
Angesprochen darauf, wie der Kontakt zwischen ihr und Jeffrey Epstein überhaupt zustande kam, meinte sie lediglich: «Ich wurde durch gemeinsame Bekannte vorgestellt.» Einen Namen wollte sie nicht nennen.
Ebenso nichtssagend äusserte sie sich die Ehefrau von Kronprinz Haakon, als es um die enthüllten Mails aus den Epstein-Files ging.
Sie habe «keine Lust», auf den Inhalt der Nachrichten einzugehen, stellte sie klar und fügte hinzu: «Ich möchte nicht so privat werden, wie Sie es wünschen.»
Mette-Marits Aufenthalt in Epsteins Villa
Auch über ein umstrittenes Foto aus Palm Beach, welches sie mutmasslich mit einem Epstein-Opfer zeigt, wollte sie nicht sprechen.
Aus den veröffentlichten Dokumenten des verurteilten Sexualstraftäters ging hervor, dass Mette-Marit einst vier Tage in seiner Villa in Florida verbrachte. Epstein zahlte der Kronprinzessin zudem einen Coiffeurbesuch und kam für Chauffeurdienste auf.

Das TV-Interview des Senders NRK mit Mette-Marit erhielt nach der Ausstrahlung viel Kritik. Besonders bemängelt wurde, dass die Fragen bereits eine Woche vorab mit dem Hof abgestimmt wurden.
Der Sender verteidigte sich jedoch und betonte, man habe beim Schloss um mehr Zeit gebeten. Die Dauer des Interviews (20 Minuten) sei mit dem Gesundheitszustand von Mette-Marit begründet worden.
Kronprinzessin mit Sauerstoffgerät gesichtet
«Wir sind der Meinung, dass wir die wichtigsten Fragen gestellt haben. Aber mehr Zeit hätte uns die Möglichkeit gegeben, weitere Fragen zu stellen», sagte die verantwortliche NRK-Chefin Sofie Gran Aspunvik.
Der Gesundheitszustand von Mette-Marit gibt schon seit längerem Grund zur Sorge. Die Kronprinzessin leidet an einer chronischen Lungenfibrose.
Erst letzte Woche teilte der norwegische Königshof mit, dass sich Mette-Marits Zustand zuletzt «deutlich verschlechtert» hat. Nur kurz nach dem Epstein-Interview wurde sie bei einem Spaziergang mit einem Sauerstoffgerät gesichtet.
















