Mette-Marit den Tränen nahe: Epstein hat mich manipuliert
«Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher war», sagt Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit jetzt in einem emotionalen TV-Interview über Epstein.

Das Wichtigste in Kürze
- Mette-Marit äussert sich in einem neuen TV-Interview zu Epstein.
- «Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen», sagt sie den Tränen nahe.
- Sie habe sich von Epstein «manipulieren und täuschen» lassen.
Den Tränen nahe und mit zitternder Stimme hat Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) in einem Fernsehinterview ihr Schweigen über ihre Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gebrochen.
«Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen», sagte sie dem Sender NRK.
Sie habe sich manipulieren und täuschen lassen
Mette-Marit und Epstein sollen über Jahre Kontakt gehabt und sich über viele private Dinge ausgetauscht haben. Auch nachdem der US-Amerikaner bereits zum ersten Mal verurteilt worden war.

«Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher war», sagte sie NRK. Sie habe sich von Epstein «manipulieren und täuschen» lassen.
Bislang hatte sich Mette-Marit nur schriftlich zu ihrem engen Kontakt mit Epstein geäussert, der durch die Veröffentlichungen in dem Fall ans Licht gekommen war.

Der Name der Frau von Norwegens Kronprinz Haakon (52) taucht Hunderte Male in den Akten zu dem Fall auf. Das hatte in Norwegen grosse Kritik ausgelöst. Ihre Landsleute hatten Mette-Marit auch übelgenommen, dass sie sich nicht früher ausführlich dazu geäussert hatte.
Darum hat sich Mette-Marit nicht früher geäussert
Das hatte der Hof mit der Gesundheit der Kronprinzessin begründet: Mette-Marit leidet an einer chronischen Lungenkrankheit.
Auch der Vergewaltigungs-Prozess gegen ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby (29) dürfte die Kronprinzessin belastet haben. Dieser war am Donnerstag zu Ende gegangen.

«Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der sich in einer sehr schwierigen Situation befunden hat», sagte Mette-Marit NRK.
«Ausserdem ist mein Gesundheitszustand so, dass ich sehr viel Ruhe brauche. Und dieser Zustand hat sich noch etwas verschlechtert.»












