Deutsche Rapperin findet Gurten das beste Festival
«Bestes Festival im DACH-Raum»: Die deutsche Rapperin Nina Chuba (28) kommt nach ihrem Gurten-Auftritt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Das Wichtigste in Kürze
- Die deutsche Rapperin Nina Chuba (28) bezeichnet das Gurtenfestival als das «beste Festival im DACH-Raum».
- Besonders begeistert ist sie vom Backstage-Bereich mit Barista-Station, Catering und Sommerrodelbahn.
- Vom Zürich Openair war die Rapperin deutlich weniger begeistert.
Man müsse es einfach mal sagen: Das Gurtenfestival sei das «beste Festival im DACH-Raum».
Davon ist die deutsche Rapperin Nina Chuba (28) nach ihrem Gurten-Auftritt felsenfest überzeugt. Gemeinsam mit ihrem besten Freund und Schlagzeuger Momme Hitzemann gerät sie im Podcast «Die Leute lieben das» regelrecht ins Schwärmen.
Schon zu Beginn macht Momme klar, wohin die Reise geht: «Die Schweiz, die zeigt euch, wie der Hase läuft.»

Für deutsche Festivals hat Nina deshalb eine unmissverständliche Botschaft: Sie könnten sich davon «nicht nur eine Scheibe abschneiden». Dann schiebt sie lachend nach: «Nehmt den ganzen Laib.»
Für sie ist das Berner Festival das «beste Festival im DACH-Raum». Momme kann da nur zustimmen – die beiden sind sich komplett einig.
«Glückselig»
Besonders angetan hat Nina, die mit dem Song «Wildberry Lillet» der Durchbruch gelang, der Backstage-Bereich.
Im Podcast zählt sie begeistert auf: «Es gibt eine Poststation mit süssen Karten, die man an seine Familie senden kann, ohne dass man eine Briefmarke braucht.» Eine Karte an ihre Eltern hat sie gleich selbst verschickt.
Und das war erst der Anfang. «Wir waren glückselig», fasst Momme die Stimmung zusammen.
Den emotionalsten Moment erlebt Nina ausgerechnet an der Barista-Station: «Mir sind fast die Tränen gekommen», gesteht sie.
Matcha rührt Nina Chuba fast zu Tränen
Der Grund? «Der rasengrüne Matcha.» Nina kann es kaum fassen.
Und sogar eine tägliche Speisekarte habe es gegeben. «Da weiss man auch schon mal, worauf man sich freuen kann», so die 28-Jährige.

Weil Nina erst um 23.45 Uhr auf die Bühne musste, blieb genug Zeit für Freizeit. Während ihr Schlagzeuger ganze 15-mal mit der Sommerrodelbahn den Berg hinuntersauste, las das Team Bücher, spielte Badminton und löste Kreuzworträtsel. «Es war wirklich wie so Ferienlager», erzählt Nina.
Auch das Gurtendorf hat es ihr angetan. «Dieses Festival ist wirklich so schön, weil es mitten in der Natur ist.» Und zum Schluss verteilt sie noch ein Kompliment an das Publikum: «Die Leute sind alle so süss und auch wunderschön.»
Von Zürich enttäuscht
Deutlich weniger begeistert war die deutsche Rapperin nach ihrem Auftritt am Zürich Openair im vergangenen Jahr.
Im Podcast sagte sie damals: «Wir sind ja sonst riesengrosse Schweiz-Fans. Aber dieses Event, wo wir da gespielt haben. Das war Backstage-mässig einfach nicht gut gehandelt. Das war nicht so schön organisiert.»
Momme brachte die Enttäuschung auf den Punkt: «Liebe Schweiz, wir kennen euch anders.» Immerhin: Die Bühne empfand Nina Chuba als schön.












